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6,2 (1836) Ma
Entstehung
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Materie.

serstofls und Kohlenstoffs durch eine Reihe auf, in welcherZucker, Gummi, Stärkemehl, Holzfaser, Harze, nächtige Oele,Fette u. s. w. vorzügliche Glieder bilden. Die Kunst ver-mag dann durch Anwendung stärkerer Affinitäten und hier-durch bewirkte Trennungen z. B. aus Stärkemehl Zucker , abernicht umgekehrt, z. B. aus Zucker Stärkemehl, zu erzeugen,d. h. sie kann ein zusammengesetzteres Gebilde in ein einfa-cheres , aber nicht letzteres in ersteres verwandeln. So wieaber durch den Eindufs der Lebensthäligkeit höhere Verbin-dungen aus den niedern hervorgehn, ebenso erfolgen nach demTode Zersetzungen herabsteigend bis zu den einfachen Ele-menten. Aus dem Stärkemehl entsteht durch den Eindufs derKälte oder Wärme bei vorhandener Feuchtigkeit Zucker, ausdiesem unter Kohlensäure - Bildung Weingeist und durch Auf-nahme von Sauerstoff Essig; im Allgemeinen aber gehn mitoder ohne das Durchlaufen dieser Stufen meistens durch Fäul-nifs alle organische Körper in binäre Verbindungen über, diesich von den unorganischen nicht unterscheiden. Hauptsäch-lich verdient bei allen diesen Processen eine grofse in derNatur vorwaltende Wechselwirkung zwischen dem Reiche derVegetabilien und Animalien eine vorzügliche Berücksichtigung,indem nämlich die erstem die binäre Verbindung der Kohlen-säure aufnehmen, den Kohlenstoff sich aneignen und dasSauerstoffgas frei machen, worauf dann die letztem dieses imTrocesse des Athmens verzehren, mit dem in den Nahrungs-mitteln schon früher aufgenommenen KohlenstofFe verbindenund beide als binäre Verbindung, nämlich Kohlensäure, wie-der abgeben *.

Nach Vorausschickung dieser elementaren Sätze wird esleicht seyn , den eigentlichen schwierigen Punct der Untersu-chung deutlicher hervorzuheben. Der Unterschied zwischenorganischen und unorganischen Körpern, insbesondere wenndie erstem belebt sind, ergiebt sich bald, ungleich wenigerbestimmt ist jedoch derselbe in Beziehung auf die Materiefestgestellt. Selten redet man von unorganischer Materie, son-dern sagt vielmehr unorganische Stoffe; desto häufiger ge-braucht man den Ausdruck organische Materie und versteht

1 Die weitläuTtige Literatur findet man in L. Gmelin Handbuchder theoret. Chemie. Frankf. 1829, Th. II. S. 1 if.