Materie.
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nären Verfeindungen zusammengesetzte, die organischen aberaus ternären oder mehrfachen, und zwar so, dafs die Stoffeunmittelbar vereinigt sind , ohne vorher binär verbunden zuseyn. Wenn jedoch einige organische Körper, z. B. ätheri-sche Oele, blofs aus zwei Stoffen zu bestehn scheinen, sotritt dennoch insofern ein Unterschied hervor, als bei ihnengröfsere Zahlen der Mischungsgewichte vereinigt sind undnicht ein einzelnes Atom des einen einfachen Stoffes mit ei-nem einzelnen eines andern verbunden ist. Zweitens entstehndie organischen Körper insgesammt unter Einwirkung der ei-gentlichen Lebenskraft, nicht durch blofse chemische Ver-wandtschaft, weswegen sie nicht durch Kunst erzeugt werdenkönnen, wenn man gleich durch chemische Mittel höhere Ver-bindungen auf niedrigere zuriickzuführen vermag; die unorga-nischen Verbindungen dagegen lassen sich insgesammt durchKunst auf ähnliche oder gleiche Weise darstellen, als die Na-tur sie liefert. Allerdings sind mehrfach durch rein chemi-sche Processe auch organische Verbindungen zum Vorscheinoekommen, allein entweder waren sie in den behandelten
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Körpern schon vorhanden, oder es läfst sich annehmen, dafswährend der durch stärkere Affinität bewirkten Bildung un-organischer Verbindungen die organischen aus einer durchschwächere Affinität erzeugten Vereinigung der rückbleibenden,in der erforderlichen Proportion vorhandenen Elemente her-vorgingen. Die organischen Körper aus dem Pflanzenreichebestehn wesentlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff mit einerzur Sättigung beider nicht hinreichenden Menge Sauerstoff,die aus dem Thierreiche enthalten noch aufserdem öfter, undin gröfserer Menge als jene, Stickstoff, wozu als minder we-sentlich und zuweilen nur verunreinigend Phosphor, Schwefel,Calcium, Magnium, Eisen u. s. w. kommen. Man unter-scheidet hiernach zuweilen die vegetabilischen von den thie-rischen Stoffen, indem erstere hauptsächlich aus Kohlenstoff,Wasserstoff und Sauerstoff bestehn, letztere aber einen grö-fsern Antheil Stickstoff enthalten. Beide bieten eine grofseMenge Verschiedenheiten dar, welche blofs auf ungleichenMischungsverhältnissen beruhn, und steigen von den einfa-chem , den organischen Säuren mit einer gröfsern MengeSauerstoff, zu den zusammengesetztem mit einer geringemQuantität von diesem und ungleichen Verhältnissen des Was-