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6,2 (1836) Ma
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Materie.

suchung sogar gezeigt, auf welche Weise aus den nach die*ser Hypothese gebildeten parallelopipedischen Elementarkör-pern durch Zusammenlagerung nach bestimmten Gesetzen eineMenge der bekannten Krystalle entstehn könne.

In der erwähnten Demonstration werden ohne nähereBezeichnung attractive und repulsive Kräfte angenommen, al-lein es ist gewifs von grofser Wichtigkeit, das eigentliche We-sen nebst den Bedingungen derselben und die Gründe, wor-auf ihre Annahme beruht, näher zu untersuchen. Ehe diesesaber geschehn kann, ist es zweckmäfsiger, die oben aufgewor-fene zweite Frage, nämlich, ob alle Atome gleiche oder ob sieeine verschiedene Gröfse haben , etwas näher zu erörtern. Sowie aber bei den eben angestellten Betrachtungen die Mine-ralogie oder vielmehr die Krvstallonomie hiilfreichen Beistandgeleistet hat, ebenso mufs bei den folgenden die Chemie inAnspruch genommen werden.

25) So lange man glaubte, durch blofse Zerlegungen zurquantitativen Bestimmung der in den gegebenen Körpern ver-einten Bestandtheile zu gelangen, konnte die Chemie über dasWesen der letztem keine Auskunft geben und blofs zur Kennt-nifs ihrer unterscheidenden Eigenschaften führen. Seitdemaber durch Richte«. die Stöchiometrie eingeführt ist, mufsdiese nothwendig mit den allgemeinen physikalischen Funda-mentalgesetzen der Körper in Einklang gebracht werden. Schondas Wort Stöchiometrie (von orot/tTov, elementum ) setzt dieAnnahme von Elementen, kleinsten nicht weiter theilbarenTheilen , also Atomen, voraus , deren verhältnifsmäfsige, alsoblofs relative Gröfse bei den zahllosen, in der Chemie vor-kommenden , quantitativen Bestimmungen zum Grunde liegt,und weil jenes Verhältnifs zunächst nach dem Gewichte be-stimmt wird, zugleich es aber bedenklich schien, den eigent-lichen bezeichnenden Namen, Atom, wieder einzuführen, sobezeichnete man diese Elemente durch die Namen Molecüle,chemische Gewichte , Mischungsgewichte, Gewichtsperhäll-rtisse , stöchiometrische Verhältnisse, stöchiometrische Zahlen ,chemische Aequipalente, Atomgewichte u. s. w. Man warjedoch weit entfernt), über diese Atome, aufser ihrem relativenGewichte, irgend etwas festzusetzen, oder wohl gar die ver-schiedene Beschaffenheit der Körper aus ihren Eigenschaftenabzuleiten, vielmehr bestimmte man diese blofs nach den Re-