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6,2 (1836) Ma
Entstehung
Seite
1443
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Materie.

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sultaten der Erfahrung. Wenn nun gleich kein innerer Wi-derspruch darin liegt, mit Kant anzunehmen, dafs diese Ele-mente der Körper der Dehnkraft und Ziehkraft zu ihrer Exi-stenz bedürften, falls dieses im Voraus bewiesen wäre, so istdoch die unendliche Theilbarkeit der Materie und die ganzeSumme der Folgerungen, welche die dynamische Naturlehrenothwendig fordert, mit der Stöchiometrie durchaus unverein-bar, man müfste denn annehmen, dafs von Ewigkeit her oderseit einem hypothetischen Schöpfungsacte, die constituirendenKräfte für immer zu den jetzt bestehenden Elementen verei-nigt wären, was jedoch eine in das Gebiet der vorweltlichenZeit sich verirrende Pseudonaturphilosophie seyn würde.

Die Stöchiometrie im Ganzen kann hier nicht absehandeltwerden, vielmehr kommt nur dasjenige in Betrachtung, wassich auf das Wesen der Materie bezieht 1 , wobei wohl zu be-rücksichtigen ist, dafs alles auf der Erfahrung und auf un-mittelbar hieraus abgeleiteten Schlüssen beruht, und dafs dasGanze nur als eine hülfreiche Hypothese betrachtet werdenmufs, um die einzelnen Erscheinungen insgesammt zu einemwissenschaftlichen , auf einem gemeinsamen Erklärungsprincipeberuhenden Systeme zu verbinden, dessen innere Consequenzaber so sehr alle Erwartungen iibertroffen hat, dafs jene hier-nach als höchst wahrscheinlich und fest begründet erscheinenmufs.

Die Stöchiometrie nimmt an, dafs alles Materielle ausnicht weiter trennbaren Elementen von ungleichem Gewichtebestehe, über deren absolute oder relative Gröfse, sonstigeEigenschaften und Verbindungsarten keine weitere Untersu-chung statt findet. ln den sogenannten einfachen, bis jetztunzerlegten und daher vorläufig als unzerlegbar oder einfachbetrachteten Körpern, z. B. im Sauerstoffgas, Wasserstoflgas,dem Diamant, den Metallen u. s. w., sind blofs diese in un-bestimmt grofsem und wechselndem Abstande vorhanden, inden zusammengesetzten dagegen sind sie mit andern vereinigt.Diese Verbindungen sind zwei-, drei-, vier- oder vielfache(binäre, ternäre, quaternäre), mit der merkwürdigen Eigen-thümlichkeit, dafs die unorganischen Körper blofs aus binä-ren oder doppelt und vielfach binären Verbindungen bestehn,

1 Vergl. Stöchiometrie, im Art. Verwandtschaft■