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6,2 (1836) Ma
Entstehung
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1441
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Materie.

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stillschweigend vorausgesetzt. Sollen aber die verschieden ge-stalteten, in ihrer Kernform jedoch einander stets gleichenKrystalle insgesammt aus kugelförmigen Atomen gebildet wer-den, und will man zur Erklärung ihrer Verschiedenheit nichtnach scholastischer Weise zu gewissen unbekannten Kräftenseine Zuflucht nehmen, so müssen den Molecülen Axen beige-legt werden, welche die Richtung der Anziehung bedingenund somit verschiedenförmige Kerngestalten erzeugen. Unterallen Versuchen einer solchen Erklärungsart scheint mir dervon Seeber 1 am gelungensten, indem zuerst nachgewiesenwird , auf welche Weise nach Haut aus den Elementarmo-lecülen die Kerngestalten der Krystalle entstehn können, dannaber die allerdings gegründete Bemerkung folgt, dafs nach derDarstellung jenes berühmten Mineralogen die Flächen der po-lyedrischen Molecülen sich berühren müfsten , was gegen dieZusammenziehung der Körper durch Kälte streitet, und hier-auf beruhn dann die Gründe zu der neuen Theorie. Läfstsich gleich hiergegen mit Grunde einwenden, dafs aus der po-lyedrischen Gestalt der Atome keineswegs die unmittelbare Be-rührung nothwendig folgt, indem ja selbst zwei völlig ebeneSpiegelscheiben unter dem Recipienten der Luftpumpe undmit bedeutenden Gewichten beschwert sich nicht völlig be-rühren, weil sonst der unter ein Viertel der Lichtwellenlängeherabsinkende Zwischenraum zwischen ihnen sich schwarz zei-gen müfste 2 , so ist es doch offenbar einfacher und zur Er-klärung der Bildung aller, auch der nicht krystallisirten, Kör-per geeigneter, den sämmtlichen Atomen die Kugelgestalt bei-zulegen, und aus diesen durch die eigenthümliche Anziehungihrer Axen die parallelopipedische Gestalt abzuleiten, welchedann zur Bildung aller Kerngestalten genügt. Die Hauptsacheberuht dann ferner darauf zu zeigen, dafs sich anziehende undrepulsive Kräfte nicht blofs vorstellen , sondern selbst auf ei-nen analytischen Ausdruck zurückführen lassen, welche fürgeringe Entfernungen ein stabiles Gleichgewicht (equilibrestähle) geben, für gröfsere dann in zunehmend wachsendeAnziehung, für geringere dagegen auf gleiche Weise in Ab-stolsung übergehn. Seeber hat in dieser gehaltreichen Unter-

1 G. LXXV1. 229. 349.

2 Vergl. Interferenz. Bd. V. S. 785.