Materio.
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erfordert zwar weit mehr Vorsicht, als meistens dabei an"e-
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wandt wird, weil genau genommen einem jeden nur über seinindividuelles Vorsteliungsvermögen ein Unheil zusteht, alleinin dem vorliegenden Falle läfst sich doch mit Grunde sagen,dafs die Materie allerdings als das Todte, aller Kräfte beraubtevorstellbar sey, weil die Mechanik in ihren gesammten De*monstrationen sie als solche betrachtet. Hiernach wird indefsnicht entschieden, dafs dieses wesentlich so sey, und daswirkliche Verhältnis der Materie und Kräfte zu einander kanndaher weder durch Speculation, noch durch Erfahrung ergrün-det werden. Ebenso wenig sicher ist die Entscheidung dar-über, ob es Kräfte giebt, die der Materie vorausgehn (Kant’sGrundkräfte_), ob allgemeine und specielle, primitive und ab-geleitete u. s. w., allein zum Glück sind alle diese abstractenUntersuchungen für die auf Erfahrung gestützte Physik nachihrem jetzigen Bestände noch von sehr geringem Nutzen 1 .Eine allgemeine, allein Materiellen zukommende Kraft scheintdie Anziehung zu seyn, deren Wirkungen die Erfahrung über-all nachweiset und die daher bereits für sich untersucht wor-den ist 2 , deren eigentliches Wesen wir jedoch ihrer Allge-meinheit ungeachtet noch nicht kennen. Man hat gefolgert,dafs durch anhaltende Wirksamkeit dieser Attraction alles Ma-terielle endlich zu einer absolut dichten Masse vereint wer-den müsse und daher eine ihr entgegenwirkende Abstofsungs-hraft erfordert werde, um jenen Einflufs zu mindern; alleindieser Schlufs ist unzulässig, indem jene Bedingung durch denWechsel der ungleichen Anziehungen verschiedener in Conflictkommender Materien erreicht werden könnte. Folgte z. B. eineMaterie A der Anziehung gegen eine andere B, und kämeeine dritte C mit einer ungleichen Anziehung gegen A und Bhinzu, so würde jene erstere zwischen A und B hierdurchbedingt werden; das Nämliche könnte dann wieder in Bezie-hung auf eine weitere D der Fall seyn, und sofort mit denmannigfaltigsten durch Masse und Entfernung gegebenen Mo-dificationen, so dafs bei der unübersehbaren Gröl’se der Naturder endliche Erfolg - aller dieser wechselnden Conflicte garnicht zu berechnen seyn würde. Nur zwei Sätze siijd in
1 Vergl. Art. Kraft.
2 Vergl. Anziehung .
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