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6,2 (1836) Ma
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Materie.

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dieser, dem menschlichen Verstände vielleicht nie lösbaren >Aufgabe als gewifs zu betrachten, nämlich zuerst, dafs es bisjezt keine Erscheinung giebt, deren Erklärung die Annahmeeiner Repulsivkraft nothwendig fordert 1 , und zweitens, dafsbeide Kräfte, Anziehung und Abstofsung, nicht als einanderabsolut entgegengesetzte Grundkräfte vorhanden seyn können,weil sie sich sonst als positiv und negativ um gleiche Gröfsenaufheben , und nur einen Rest der einen oder der andern übriglassen müfsten. Die Nachfolger Kant’s reden zwar von ei-nem stets wechselnden Conflicte beider, allein dieser ist un-statthaft, weil sie sonst selbstständig wollend seyn müfsten,und somit nicht in das Gebiet der Naturlehre gehörten , oder ‘aufser ihnen noch eine dritte, ihre Thätigkeit bedingende Krafterfordert würde, für welche dann abermals freie Willensäu-fserung anzunehmen wäre und so in endloser Speculation wei-ter. Hiermit ist indefs blofs der Beweis einer nothwendigert jExistenz einer solchen Dehnkraft umgestofsen, keineswegs aber jbewiesen , dafs dieselbe nicht existiren könne oder nicht wirk-lich existire.

20) Nach Kant ist die Materie ins Unendliche theilbar, .und man hat es seitdem als einen Vorzug der dynamischenTheorie vor der atomistischen angesehn, dafs die letztere nachWillkür untrennbare Atome und leere Zwischenräume anneh- ;men müsse, was die erstere nicht bedürfe; wobei es jedoch •fraglich bleibt, ob die Annahme einer unendlichen Theilbar- \keit nicht gleichfalls willkürlich und unbegründet sey. Die jFrage, ob man bei fortgehender Theilung der Materie endlich ;]untheilbare Elemente, Atome, erhalte, ist indefs schon älter jund hat die verschiedenen Hypothesen über das eigentlicheWesen der Materie veranlalst. Biot 2 erklärt das Ganze fiireinen blofsen Wortstreit, und unterscheidet die geometrische jTheilung von der physischen, wovon jene ins Unendliche fgehn, diese aber überall unbestimmbar seyn soll. Allerdings ;beruht die Sache auf einem Wortstreite, läfst sich jedoch aufbestimmte Sätze zurückbringen, wenn man sie noch etwasschärfer auffafst, als dort geschehn ist. Zuvörderst wird, nach ;der gewöhnlichen Ansicht der Sache, für unbestreitbar ange-

1 Vergi. J. T. Mayer in Gren’s Journ. VII, p. 212.

2 Traitd de Phys. cet. T. X. p. 4.