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6,2 (1836) Ma
Entstehung
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Materie.

näher erklärte Wort Undurchdringlichkeit zur Bezeichnung derzweiten nothwendigen Bedingung oder wesentlichen Eigen-schaft der Materie immerhin beibehalten werden.

18) Aufser diesen beiden mit und durch die Existenz derMaterie (sofern nicht von ihrem eigentlichen Wesen, sondernnur von unserer Vorstellung derselben die Rede ist) gegebenenwesentlichen und nothwendigen Eigenschaften derselben giebtes keine 1 ; inzwischen liegt dieser Mangel einer weitern Be-stimmung ohne Zweifel blofs an unserer unvollkommenenKenntnifs, die anderweitigen nähern Bestimmungen ein Zielsetzt, insbesondere deswegen, weil wir zu diesem Behuf alleMaterie kennen miifsten, um nicht vom Einzelnen auf dasAllgemeine unbegründete Schlüsse zu fällen. Zunächst kannman wohl Beweglichkeit als aller Materie zukommend be-trachten, insofern nach unserer bestehenden Kenntnifs dersel-ben keine unbewegliche und wohl kaum eine unbewegte Ma-terie vorhanden ist, so dafs es vielleicht unmöglich seynwürde, die allgemeine Behauptung ihrer Beweglichkeit zuwi-derlegen , wenn die Gesetze der Logik diese aufzustellen vei-statteten.

19) Eine hiermit sehr nahe zusammenhängende Frage istdie, ob die Materie ursprünglich und nothwendig mit Kräftenverbunden sey. Es läfst sich hierauf antworten , dafs aller-dings -Kräfte in der materiellen Natur vorhanden seyn undauch in Folge unserer Vorstellung von der Materie angenom-men werden müssen , weil durch ihre blofse Existenz und de-ren Bedingung, nämlich Ausdehnung und Undurchdringlich-keit, keine Ursache zu irgend einer der zahllosen Verände-rungen gegeben ist, die sich unserer Beobachtung unausge-setzt darbieten ; in welchem Verhältnisse jedoch die Kräfte zurMaterie stehn, wird so lange ungewifs bleiben, als wir daseigentliche Wesen beider nicht kennen. Die Behauptung, eskönne eine Sache nur so und nicht anders vorgestellt werden,

1 Die sonstigen Eigenschaften, welche andere Physiker als we-sentliche derselben beilegen, z. B. Tu. Young in Lect. T. I. p. 607.fallen entweder hiermit zusammen, oder sind nicht als nothwendigezu betrachten, z. B. die Theilbarkeit, die auf materielle Atome nichtanwendbar ist, die Trägheit, welche nicht zum Begriffe der Materienothwendig gehört, und Gratitation, deren Allgemeinheit noch nichteinmal erwiesen ist.