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hierbei bedenken, daß er bisher seinen großen Gewinn stetsredlich mit seinen Theilnehmern getheilt hatte, und daß dieJuli-Revolution, welche dem Abschluß dieses nachtheiligenGeschäfts folgte, ein Ereigniß war, welches Niemand vor-aussehen konnte. Seit dieser Zeit hat das Glück alle seineUnternehmungen mit Erfolg gekrönt, die mit den portugie-sischen Papieren vielleicht einzig und allein ausgenommen;doch können die Verluste, welche ihm aus jenem Unterneh-men erwuchsen, für ihn nur als geringfügig betrachtet wer-den.
Das große Glück, welches Rothschild bei allen An-leihen hatte, vcranlaßte alle Staaten, die Geld borgen woll-ten, seine Mitwirkung in Anspruch zu nehmen, und es fandhierin unter den Machten eine Art von Nebenbuhlerei statt.Er schlug es jedoch rund ab, ein Geschäft der Art mitSpanien oder mit denjenigen Staaten von Amerika zuunternehmen, die früher unter spanischer Oberherrschaft stan-den. Er machte es möglich, sich von allen schlechten undunsichern Geschäften in den letzten fünfzehn Jahren fernzu halten, die man den Zenith seiner Laufbahn als Ban-quier und Financier nennen kann.
Rothschild vermied auch mit gleicher Sorgfalt, denzahlreichen Actien-Gesellschaften beizutreten, die in dieserZeit sich bildeten, und dann stiegen und sielen. Man kannjedoch sagen, daß er dmch seine Begründung der Asseku-ranz-Gesellschaft, im Jahre 1824 — kurz vor der all-gemeinen Actien-Manie — die Veranlassung dazu gegeben;außer dieser Gesellschaft aber, die übrigens sehr große undsehr günstige Resultate lieferte, ist uns keine andere bekannt,mit der er in dirccte Verbindung getreten wäre.
Rothschilds Wechselgeschäfte wurden in einer sogroßartigen und ausgedehnten Weise geführt, daß sie den