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Anleih-Geschäften gewiß nicht nachstanden, und da sich die-selben nur allein auf ihn und auf feine Familie beschrank-ten, so haben sie ihm sicher einen bedeutenderen Gewinn ab-geworfen, als jene. Sie wurden zu allen Zeiten und unterallen Umstanden fortgeführt, und waren nicht jenen Zufal-len unterworfen, denen die fremden Anleihen stets ausgesetztsind. Sein Benehmen bei diesen Wechselgeschäften stellteseinen Charakter in das vollste und vorteilhafteste Licht.Er stand nie einen Augenblick an, einen Wechsel aus irgendeinem Theilc der Welt anzunehmen; und so stark war seinGedächtniß, daß er trotz der unendlichen Masse von Geschäf-ten, die ihn mit jedem Posttage überströmten, und trotzdem, daß er nie etwas notirte, doch im Stande war, nachseiner Rückkehr von der Börse alles genau seinen Buchhal-tern zu dictiren. Seine Zuversicht und Freigebigkeit in die-sen Geschäften verdient ebenfalls erwähnt zu werden. VieleKaufleutc, deren Wechsel man nicht respektiren wollte, famden bei ihm Beistand; und die geringen Verluste, welche ihmaus dieser uneigennützigen Handlungsweise erwuchsen, zeigendeutlich, daß sein Zutrauen fast nie gcmißbraucht wurde.Für diese Klasse von Kaufleuten würde sein Tod zu einerandern Zeit eine Masse von Verlegenheiten herbeigeführthaben; jetzt jedoch, da der Handel blüht, und der Creditalle Tage zunimmt, zeigen sie sich weniger empfindlich.Doch würden diese üblen Folgen dennoch nicht ausgebliebensein, wenn mit ihm auch das Geschäft geschlossen worden wäre;es wird jedoch von seinen Söhnen fortgesetzt, die früher schonunter der Leitung ihres Vaters dem Geschäft attachirt wa-ren, und trotz der Aussicht auf ein unermeßliches Vermö-gen , zu brauchbaren und geschickten Kaufleuten ausge-bildet wurden.
Rothschild verhcirathete sich im Jahre 1866 mit