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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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j4. September) gaben dem Direktorium wieder freieGewalt und eingedenk der großen Dienste, die Hocheihm geleistet, übertrug man ihm den Oberbefehl überdie unter dem Namen: die Armee Deutschlands,vereinigte Rhein-, Sambre- und Maas-Armee.

Hoche sah sich jetzt an der Spitze des schönsten undmachtigsten Heeres der Republik und sogleich war er wie-der mit dem Gedanken einer Landung in Irland beschäf-tigt; es war aber seinen Tagen schon ein Ziel gesteckt.Ein unbekanntes Uebel ließ den schönen, jugendlichen,mannlich kräftigen Mann schon lange hinsiechen. Plötz-lich befielen ihn so heftige Schmerzen, daß er sich am17. September niederlegen mußte am 18. war ernicht mehr; er verschied unter den heftigsten Schmerzen.

Die ganze Armee wurde hart von diesem Schlagegetroffen, die Republikaner sahen in Hoche, einen wah-ren Republikaner, ihre mächtigste Stütze und Hoffnunggebrochen. Augenblicklich verbreitete sich das Gerüchteiner Vergiftung, man obducirte den Leichnam undfand im Magen und in den Eingewciden schwarzeFlecken, welche die Aerzte aber nicht bestimmt für Fol-gen eines Giftes erklärten, ohne jedoch den Verdachtder Vergiftung zu beseitigen. Man beschuldigte dasDirektorium doch ließen sich auch Stimmen hören,als habe man ihm in der Vendce das Gift beigebracht. Wer weiß aber, wer es ihm mischte?

Seine irdischen Ueberreste wurden zu denen desGeneral Marceau am Petersberge bei Coblenz bei-gesetzt. In Paris wurde ihm zu Ehren eine Trauer-feicr im Marsfelde bereitet und zwar mit solcherPracht und solchem großartigen Pomp, daß die anFesten so reiche Zeit der Republik noch keine ähn-liche Feier gesehen hätte-

Ein geborncr Soldat, war Hoche mit vier und zwan-zig Jahren schon General en cliek und hatte in nichtvollen fünf Jahren sich selbst die glänzendste Laufbahngeschaffen. Mit dem persönlichen Muthe des Soldatenvereinigte er einen energischen Charakter, einen ausge-zeichneten Verstand, große Menschenkenntniß und bei