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widerstand er von Morgens 8 bis Abends 7 Uhrden Feinden bis die Brücke über die Dyle abgebrochen.
Als Dumouriez zum Verräther an der Republikwurde, kam Hoche nach Paris und wußte hier durchseinen Ernst, seine Haltung und die Auseinandersetzungseines Feldzugsplanes den Wohlfahrtsausschuß so fürsich einzunehmen, daß man dem jungen Manne mitdem Grade eines General-Adjutanten die Vertheidigungder von 18,»00 Mann Englander unter dem Herzogevon Pork und 22,000 Oestreichern bedrohte FestungDünkirchen unter Houchard anvertraute. Hoche wußtedie muthlosen Krieger durch sein Beispiel zu ermuthi-gen, schützte die Stadt durch ein verschanztes Lagerund nöthigte nach der Schlacht bei Hondscoote dieFeinde zum Rückzüge. Der junge Mann hatte dieerste Stufe seines Ruhmes erstiegen und sah seineThatcn durch seine Ernennung zum Brigade- und balddarauf zum Divisions-General belohnt. Im Dezem-ber 1793 nahm er dem Feinde Furnes und Ostcnde,war aber nicht so glücklich vor Nieuport.
Sein Ehrgeiz war einmal geweckt, durch die glän-zenden Erfolge seiner Unternehmungen wurde er nurnoch mehr angespornt, und der vier und zwanzigjäh-rige General strebte nach der Würde eines General<zn clief. Das Glück, die Erziehung, die Geburt hat-ten nichts für ihn gethan; in zwei Fcldzügen hatte ersich alle Grade, bis zum General erworben, und jederGrad war der Lohn einer glanzenden That. DerWohlfahrtsausschuß, genöthigt durch die lauten Kla-gen der Nation den Generalstab der Armeen der Re-publik zu erneuen, gab dem jungen General den Befehlder Mosel-Armee. Hoche sah sich am Ziele seinerWünsche. Er fand eine Armee ohne alle Mannszuchtund ohne moralische Kraft. Er suchte sie wieder zuheben, Landau zu entsetzen und das preußische Heer auSvom Elsaß zu vertreiben. Ihm standen die geregeltstenTruppen Europa's gegenüber, geführt von alten, er-fahrenen Generalen, dem Herzoge von Braunfchweigund dem General Wurmfer. Drei Tage lang kämpfte