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terrassenförmigen Abstufung des Höhenzugs in sanf-ter Biegung immer mehr vom Strome zurückzieht undeine freundliche Thalebene bildet, die im Süden vondem Saynbache und im Norden von dem Wiedbachebegrenzt ist. Dort lockt das schöne Thal, das scharfin die Bergklüftung schneidet, aus welcher der Sayn-bach sich hervordrangt, mit seinen lieblichen Abhangenund Bergkuppen, hier fesselt die wildromantische Berg-schlucht, durch welche die Wied dem Rheine zurauscht,an deren Nordscite sich waldreiche Bergsäumc lehnen,die bis zu den Basaltkuppcn bei Linz und den lufti-gen Gipfeln des Siebengebirgs führen. Plötzlich tre-ten die Berge dem Ufer des Flusses wieder naher,denselben bald in jähen Fclsabstürzen einengend, undeine finstere Schlucht bildend, durch welche das Augedie Beste Nheineck gewahrt, den äußersten Punkt derFernsicht gen Norden.
Im Schutze der sich bis zum Ufer hinziehendenBerge hebt auf der rechten Rheinseite das alte An-dernach seine grauen Thürme und hoch über demin weiter Krümmung nach Westen verflachenden Berg-faume thürmen sich einzelne Kuppen, die von demBrohlbache, dem Laacher See ausgehend, in unerforsch-ter Vorzeit ihre glühende Lava dem Rheine zusandtenund der ganzen Gegend bis über die Nette, welchedas Auge von diesem Standpunkte aus nicht bemerkenkann, ihre jetzige Gestaltung gaben. Ein wellenförmi-ges Hügelland, aus dem die einzelnen Krater kegel-förmig emporstreben, mit tiefen Schluchten, nacktenSchlünden und vulkanischen Bildungen aller Art vondem aus dem Lavaschlamm gebildeten Trasse und ver-schiedenen Conglomeraten bis zu den glasharten Men-diger Bruchsteinen und den feinsten Basalten.
Sanft steigt die Ebene vom Rheine an, in der Fernevon einzelnen Kraterkuppen und nach Südwest vondem Moselgebirge überragt. Ein sanfter reich bebusch-ter Hügelrand biegt mit der Krümmung des Rheinesdemselben wieder zu und läuft im Bubenheimer Berge,