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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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kleine Häuflein seine Position, und mit Tagesanbruchmußten die Oestreicher gewahren, daß die Insel nochimmer in der Feinde Gewalt, welche sich jetzt durchtiefe Gräben hinter den Erdwällen gegen das feind-liche Geschütz zu sichern suchten.

Jndeß hatten die Oestreicher in ihrer Stellung bei Neu-wied 12,0»0Mann unter Befehl des Grafen Wartens-lebcn zusammengezogen, um den Franzosen den Rhein-übergang streitig zu machen. Als diese aber schon am<i. September unterhalb Uerdingen bei Eichelskamp überden Rhein gesetzt hatten und von hier aus nach den obernRheingegenden vordrangen, sahen sich die Oestreicher ge-nöthigt, die Position bei Neuwied aufzugeben, umdieses Armeekorps mit denen an der Lahn stehendenzu vereinigen. Am IS. September schlugen die Fran-zosen ihre Brücke vom Wcißcnthurm auf die Inselund von dieser auf das rechte Rheinufcr, bewerkstellig-ten am 16. ihren Uebergang, besetzten Neuwied undsteckten sogleich einen großen Brückenkopf ab, der auchin vier Wochen vollendet wurde.

Der Franzosen Kriegsglück war aber nicht von lan-ger Dauer. Waren sie auch bis zum Main vorge-drungen, so sah sich ihr General en olles Jourdandoch schon am 12. Oktober I79Z genöthigt, seinenRückzug anzutreten, nachdem der östreichische Gcneral-Feldmarschall Clairsait die Offensive wieder ergrif-fen hatte. Die Oestreicher folgten den Franzosen aufdem Fuße. Jourdan zog sich über die Sieg, und einTheil des französischen Heeres ging bei Neuwied wie-der über den Rhein zurück, als plötzlich am 18. Okto-ber durch Verbrennung der Brücke bei Vallendar auchdie Schiffbrücke bei Neuwied in Brand gerieth. DieFranzosen hielten sich aber in dem Brückenkopfe, undlange war die Stadt der Gegenstand eines mörderischenKampfes, wobei dieselbe nicht wenig von dem feind-lichen Geschütz zu leiden hatte. Erst am 31. Oktobergaben die Franzosen den Brückenkopf auf und zogensich, die wiederhergestellte Brücke hinter sich abbrechend,auf die Insel und das linke Rheinufer zurück. In