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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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welche den Verbündeten bald wieder alle Vortheile ent-rangen. Brabant und Flandern gingen nochmal ver-loren, und Clairfait mußte sich in Eil nach demRheine zurückziehen. Am 0. Oktober besetzten die Fran-zosen Köln und Tags darauf Bonn, nachdem dieOestrcicher bei Mülheim über den Rhein gegangenwaren. Oestreichische Truppen bezogen ein Lager inNeuwied und seiner Umgebung. Im August 1795fingen die Franzosen an, der Stadt gegenüber Batte-rien aufzuwerfen, worauf die Oestreichcr ihrerseits ander Wied mehre durch Laufgräben zusammenhängendeFlechen errichteten, welche sie auch trotz eines mörde-rischen Feuers der Franzosen vollendeten, nachdem dieseunter dem Wcißcnthurm und längs ihrer Linie amRhein, der Stadt gegenüber, noch einige Flechen, Rc-douten und sonstige Verschanzungen angelegt hatten.

Am 27. und 28. August unterhielten die Oestrcicherund Franzosen ein heftiges Feuer gegeneinander. DenWirkungen des feindlichen Geschützes ganz ausgesetzt,warfen Letztere in der Nacht vom 29. auf den 3V.ungefähr 1200 Mann auf die Rheininsel, wo sie auchsogleich Vcrschanzungen aufführten, um diesen für denRheinübergang so wichtigen Punkt zu schützen. MitTagesanbruch wurde von östrcichischer Seite das leb-hafteste Feuer gegen die Insel eröffnet, welches dieFranzosen ebenso lebhaft erwiedcrten, indem sie zugleichvon 0 bis 10 Uhr ununterbrochen die Stadt beschossen.Die Oestrcicher hatten indeß schweres Wurfgeschützvon Ehrenbreitstein herbeigeschafft und in ihren Batte-rien, der Insel gegenüber, aufgefahren, welches auchin der Nacht vom 31. August auf den 1. Septemberin einer so furchtbaren Weise gegen die Besatzungder Insel wüthete, daß diese größtentheils vernichtetwurde und schon ans dem Punkte war, die Insel auf-zugeben. Bernadette, welcher die Linie befehligte,schickte mehre Adjutanten hinüber, um den Muth derwenigen Soldaten, die noch übrig geblieben, aufrechtzu erhalten. Drohte auch von allen Seiten Vernich-tung und zwar die schrecklichste, so behauptete daß