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2 (1844)
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A stronomisehe Geographie.

felhaft betrachtet wird, und unter dieser Voraussetzung darf,Sabinc’s Versuchsreihe sowohl, als auch die Ableitung desEndresultates aus dieser und den beiden anderen, von ihm be-nutzten, für so vollkommen gelten, dass hierdurch eine langeuntersuchte Aufgabe endlich bis zu einem hohen Grade derGewissheit gelöset ist. Künftige Versuche werden das erhal-tene Resultat controliren,

Gestalt der Erde zufolge astronomischerBest im mung e n,

Findet eine Verschiedenheit der Länge der Axe und desDurchmessers der Erde statt, so muss auch die Anziehung desMondes gegen die einzelnen Punkte derselben verschieden sein,und hieraus ein Einfluss auf die Nutation aus dem Stande desMondes folgen. Aus Bessel’s und v. Lindenau's gegendas Ende des ersten Decennium dieses Jahrhunderts angestelltenUntersuchungen ergab sich die Nutation 17",8785 und hieraus

die Abplattung

312,8

Später fand v. Lindenau 1 2 ) aus 800

vollständigen Beobachtungen des Polarsterns den Werth

_ 1 _

515,82

Da aber auch die Parallaxe des Mondes nach seinem verschie-denen Stande Unterschiede zeigen muss, wenn die Erde nichtvöllig kugelförmig ist, so unternahm es La place hiernach die

Abplattung zu berechnen. Er fand die beiden Werthe ——

50o,5

und

1

304,6

, welche allerdings wegen ihrer rein astronomischen

Grundlage grosses Zutrauen verdienen 3 ). Nach der letztenRevision der beiden Ungleichheiten in der Länge und Breite

1. Aslron. Jahrb. 1820. S. 212.

2. Syst, du Monde. II. j>. 89; Mem. de VAc. 1783.

3. La place, Mec. cel, T. III. j>. 282; B olmen berget', Aslron,S, 590.