Gestatt der Erde -infolge aslron. Bestimmungen. 201
des Mondes, wobei viele lausend Beobachtungen Uouvard’s,Biirg’s und Burckhardt’s benutzt sind, erhielt Laplace 1 2 }
—1— als Abplattun299,1
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der Erde, wodurch sieh also
auch
dieser
Werth dem von Sabine gefundenen mehr nähert, aus Pendel-schwingungen, Gradmessungen und Mondsglcichungcn zugleich
aber im Mittel
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Wenn wir jetzt nochmals die sämmtlichen Resultate, diefür die Abplattung der Erde auf verschiedenen Wegen gefun-den und hier mitgetheilt worden sind , kurz zusammenfassenund betrachten, so werden wir zu folgenden Bemerkungen ver-anlasst: Die neuern Breitengradmessungen haben, sic mögen nunallein oder mit den Längengradmessungen verbunden zur Be-stimmung der absoluten Grösse der Erde benutzt werden, einensehr grossen Werth. Ferner muss gewünscht werden, dass diejetzt noch bestehende kleine Differenz der Resultate, da siefrüher nicht stnttfand, beseitigt werde. Indessen muss, wieJvory 3 ) mit Recht bemerkte, auch die bereits errungeneUebereinslimmung unsere Bewunderung erregen, sobald man dieSchwierigkeiten bedenkt, die einer noch bessern Uebereinstim-mung im Wege stehen. Endlich bleibt es bei den verschiede-nen Bezeichnungen und Messungen auf der Erdoberfläche we-gen der Grösse der Excentricität auch in unsern Tagen nocheine Frage, welche von den beiden Bestimmungen oder ob dasMittel aus beiden gewählt werden soll. Obschon nun hierübersich nichts Gewisses angeben lässt, da auch die Gradmessungenin Verbindung mit den astronomischen Bestimmungen durchausnicht unwichtig sind, so scheint doch die aus Pendellängen er-haltene Abplattung den Vorzug vor den übrigen zu besitzenund folglich gegründeten Anspruch darauf zu haben, dass mansie als die inuthaiasslich richtige allein beibehalte und benutze.
1. Mec. cel T, V. p, 13 et 43.
2. Philos. Mngaz. LXPI. p. 323.
3. Mein, de l'Acad. 1817. T. II. p. 137; 1818. T. III. p. 489.