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2 (1844)
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Die Hefraclion.

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0,095 berechnet. Aus sämmtlichen ällcrn Gradmessungen er-liielt v. Lin den au den Werth 0 076, jedoch blos für dasNiveau des Meeres geltend. Diese Bestimmungen verlierenjedoch leider gar sehr an Zuverlässigkeit, seitdem man aus denBeobachtungen von Brandes und Biot den bedeutenden Ein-lluss von Localiläten auf alle nahe an der Oberfläche der Erdehingehende .Strahlen näher kennen gelernt hat 1 ).

Ueber Beobachtungen der terrestrischen Strahlenbrechungin Ostindien iin Jahre 1804 findet sich ein Aufsatz, in der 7*eH-schr. f. Astron. III. S. 190 u. f., der nicht unbeachtet zu blei-ben verdient. Das Neueste über terrestrische Kefraction bieteteine in No. 597. S. 205. der Astron. Nachr. enthaltene Be-merkung des Majors v. Baeyer, so wie z.wei kleine Abhand-lungen von Grunert 2 ) und H. Den zier 3 ).

Eben so interessant als die Refraction, ist die Theorie desLichtes. 0 Ibers lieferte eine Abhandlung' über die verglei-chende Lichtstärke von Mars und Aldebaran 4 ). Diese Ab-handlung ist als ein sehr guter Beitrag zur Photometrie zubetrachten. Warum, können wir bei dieser Gelegenheit nochimmer, wie schon damals, mit Recht fragen, wird die Photo-metrie so wenig beachtet? Diese Wissenschaft würde dochgewiss, wenigstens auf die von 0 Ibers angedeutete Art,manche interessante Aufschlüsse über die Oberflächen der Pla-neten , Distanzen der Fixsterne u. s. w. gewähren können.0 Ibers fand, dass die Sonne in ihrer mittlern Entfernung vonder Erde hunderttausend Millionen Mal mehr Lichtstärke alsein Fixstern erster Grösse habe. Soldner lieferte zweiAbhandlungen über die Natur des Lichtes. In der einen dieserSchriften wird hauptsächlich die Frage berücksichtigt, ob dasLicht von allen Sternen mit gleicher Geschwindigkeit aus-ströme und folglich die Aberration für alle Fixsterne dieselbesei. Dies scheinen wenigstens bis jetzt alle Erfahrungen be-

1. Versuch einer auf Erfahrung gegründeten Bestimmung terrestrischerJlefrnclionen, s. Munntl. Corr. XI. S. 3S9 it. 485.

2. Astron. Nachr. No. 410 S. 25 v. f.

3. Astron. Nachr. No. 452 S. 347 u. f.

4. Man s. Bd. I. S. 48 u. 49.