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Luftpumpe.
der Verdünnung durch diese zu messen. Verschiedene Vor-schläge übrigens, welche Caiiradoki beifügt, um die Maschinenoch mehr für den praktischen Gebrauch geeignet zu machen,lasse ich billig weg, weil dieses völlig zu erreichen der Naturder Sache nach unmöglich ist 1 .
Auf die Beobachtung Foktasta’s , dafs glühende Kohlenheim Erlöschen eine grofse Menge Luft verschlucken , gründeteiNGKtnrousz 2 den Vorschlag zu einer Luftpumpe. Man sollnämlich in ein luftdichtes metallenes Gefäfs, auf dessen Randein Deckel mit einem Rohre nebst Teller und Recipienten luft-dicht gelegt werden kann, ein durchlöchertes Gefäfs mit glühen-den Kohlen setzen, welche nach dem Auflegen jenes Deckelsersticken müssen , dann aber die Luft absorbireil und also einVacuum im Recipienten erzeugen, wenn man den dahin füh-renden Canal durch einen Hahn öffnet. Moitozzo wiederholtdiesen Vorschlag mit der Abänderung, dafs das luftdicht schlie-fsende Gefäfs mit Kohlen unter das Verbindungsstück des Tel-lers mit dem Recipienten geschraubt werden soll. Es bedarfjedoch keines Beweises, dafs durch dieses Mittel eben so wenig,als durch die Ausdehnung der Luft vermittelst ihrer Erhitzungin einem metallenen Gefäfse nach KastNer’s Vorschläge einebedeutende Luftverdünnung erzeugt werden kann 3 ,
Prüfungsmittel der Luftpumpen.
Die Behandlung der Luftpumpen ist so einfach, dafs eskaum der Vorschriften hierüber bedarf; indefs ist es nicht ohneNutzen, einige .nähere Kenntnifs auch von diesen Sachen zubesitzen. Vorausgesetzt, dafs eine Luftpumpe genau gearbeitetaus den Händen des Künstlers gekommen sey, wird sie nichtso bald einer Ausbesserung bedürfen, wenn man beim Experi-rnentiren das Eindringen saurer Gasarten oder des Quecksilbersin die inneren Räume vermeidet; starke flüssige Säuren, wel-che das Metall oder Leder angreifen, müssen überall fern ge-
1 Gleichzeitig mit Br.iutETr.AY schlug auch Hehvieux vor, dieLuftverdiiunung durch Wasserdämpfe zu bewirken. S, Journ. de Phys.XXXV. p. 60.
2 Vermischte Schriften. Th. I. S. 433.
3 Monozzo’s Beschreibung steht im Journ. de Physique, Kast-keb’s in einem der ersten Bände seines Archivs.