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6,1 (1831) L
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Läime erreicht, und da die directe Beobachtung der Länge inder Ekliptik nicht möglich ist, so kann man dafür seine Bewe-gung im Aequator substituiren und die Zeit bestimmen, wenner zu diesem oder jenem Grade der geraden Aufsteigung gelangt.Hierauf beruht die Methode, aus Mondculniinalionen die Längeabzuleiten. Zu dem Ende beobachtet man an einem wohlbe-richtigten Passageninstrumente die genaue Durchgangszeit desMondes durch den Meridian und berechnet aus derselben mitZuziehung der wahren Zeit oder Sternzeit die Rectas.cension desMondes; alsdann sucht man in den. Ephemeriden, z. B. in derPariser Coimaissance des te/ns, die wahre Zeit in Palis, welche derbeobachteten llectascension entspricht; der Unterschied beiderZeiten ist die MeridiandiiFerenz des Ortes von Paris. Statt derAngabe aus den Mondtafeln kann man auch eine in Paris durchwirkliche Beobachtung bestimmte llectascension zu Hülfe neh-men und mit dieser und der stündlichen Aenderung des blondesin gerader Aufsteigung rückwärts auf die Distanz der Meridianeschliefsen. Begreiflich kann auch die nämliche Vergleichung mitjeder andern Sternwarte angestellt werden. Gesetzt, man habeeines Tages in Paris die gerade Aufsteigung des blondes beiseiner Culmination = 100° gefunden , so wird diese an einemOrte , der um eine Stunde westlicher liegt, um so viel grölserwerden, als die stündliche Bewegung im Aequator beträgt, z. B.etwa SO 7 im Bogen oder1' in Zeit. Dadurch aber wird der Mondselbst um so viel östlicher gerückt und kommt daher nicht nurum die bleridiandifferenz, sondern auch um diese 2 eigenthüm-liclier Bewegung später in den westlichen! Meridian. Bezeichnet

daher die stündliche Veränderung der Rectascension desMon-

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des in Zeit, A die Differenz der beobachteten Culminationszei-len , x ihren gesuchten Längenunterschied, alles nach wahrer

Zeit ausgedrückt, so hat man : 1 St. = A : x + J , mithin

15.3600" .A . ,

x =- - - A. Die Genauigkeit, mit welcher aut

gut bestellten Sternwarten die geraden Aufsteigungen beobachtetwerdeu können , und die Möglichkeit, diese Beobachtung bei-nahe täglich zu wiederholen, gereicht dieser Methode sehr zurEmpfehlung. Allein ihr Werth wird durch die Schwierigkeit,absolute gerade Aufsteigungen d. h. eine vollkommen richtige