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6,1 (1831) L
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Messung durch Pulversignale.

Standes der Atmosphäre in der Zwischenzeit der Beobachtungen,zugeschrieben werden.

Ganz unabhängig von solcher Ungewifsheit, jeden Augen-blick anwendbar und von unübertrefflicher Genauigkeit ist da-gegen die Zeitbestimmung,.welche ein an einer Queraxe nur imMeridiane bewegliches Fernrohr, das sogenannte Pnssagenin-slrument , gewährt. Aus den gedruckten Beobachtungen derAstronomen läfst sich nachweisen, dafs die Appulse der Gestirnean den 5ten oder 7ten Verticalfaden des Mikrometers mit einerGenauigkeit von Zeitsecunde beobachtet werden können, sodafs die Mittel aus diesen Appulsen auf eine Zehntelsecunde zu-sammenstimmen und dafs bei guter Aufstellung des Instrumentesdie Zeitbestimmung aus verschiedenen Sternen bis auf ein paarZehntel sich gleich bleibt 1 . Dieses ist nun freilich dasjenige,was die geübtesten Beobachter auf der bequemen Sternwarte mitvorzüglichen und stark vergröfsernden Instrumenten leisten;allein auch kleinere und tragbare Transitinstrumente gewähreneine mit andern Werkzeugen nicht zu erreichende Genauigkeit,die sich besonders durch die grofse Zahl der jede Minute zuGebot? stehenden Bestimmungen bis zur vollen Befriedigungtreiben läfst. Die wichtigste Schwierigkeit liegt in der genauenAufstellung solcher Instrumente. Ehemals wurden dazuWochenerfordert und die correspondirenden Höhen galten als Prüfungs-mittel. Jetzt kann man bei der Vollkommenheit der heutigenFixsternverzeichnisse in wenigen Minuten durch die Beobach-tung zweier Sterne , von denen der eine hoch am Zenith, derandere niedrig am Horizonte durchgeht, die Abweichung desFernrohrs vom Meridiane erfahren, es berichtigen und sogleichwieder prüfen. Eben dieses läfst sich auch durch das Azimuthdes Polarsterns und durch Beobachtung der Sterne unter undüber dem Pole sehr bald erreichen und selbst die mit einemnicht ganz berichtigten Instrumente erhaltenen Resultate lassensich durch leichte Methoden von ihren Fehlern befreien. Es istalso nur mit Anwendungen eines Mittagsfernrohrs zur Zeitbe-stimmung der Blühe werth , die Längendilferenz durch Pulver-signale zu erforschen ; dann aber giebt es für Stationen , zwi-schen denen eine mittelbare oder unmittelbare Verbindung mög-

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1 Mau sehe die Beobachtungsregister in den Sammlungen derAstronomen Besser , Littrow, Stuoye u. A.

VI. Bd.

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