Geschieht, liehe s.
1337
A T AUMAJra 1 sucht das in der Mohsischen Methode liegendeDogma der nach Potenzen fortschreitenden Reihen 2 zu vermei-den und kommt daher zu einer Bezeichnung jeder Fläche durch3 Coordinatenaxen, welche, wenn man von dem Anfserwesent-lichen abstrahirt, mit der von Weiss gegebenen übereinstimmtoder vielmehr sicli zu ihr verhält, wie unsere abgekürzte Be-zeichnung x | y zu der vollständigen (xa, yR, r), d. h. er läfstaufserwesentliche und auch solche Theile der vollständigenWeifsischen Bezeichnung weg, welche, wenn man nur eineMethode der Bezeichnung durchgängig gebraucht, ihrer Bestän-digkeit wegen sich leicht ergänzen lassen ; er fügt aber auchwieder Aufserwesentliches hinzu, nämlich den Anfangsbuchsta-ben 0 oder P des Namens seiner Grundgestalt, welche ohnehinbekannt seyn mul's, wenn von irgend einer Ableitung aus ihrdie Rede seyn soll.
Wenn 1) bei den 1- und lmafsigen Gestalten die erste ein-a
fache Zelle = Rr 3 , 2) bei den 1- und 2mafsigen und bei den1 - und Smafsigen Gestalten die erste doppelte Zelle = r* (R)r= r a r und 3) beiden 4axigen die erste 3fach rechtwinkligeZelle = a“a gesetzt wird, so dafs die angegebenen Buchstabenzugleich das Mafsverhältnifs der bezüglichen kantenthümlichenMafsstralden bedeuten, und im lsten Falle P = (a, R, r) , im2ten Falle P==(a,r, r) und im 3ten Falle O (Oktaeder) = (a, a, a)
bezeichnet, so ist durch die Gleichungeno .
I. mPn = f ma, R, nr) . -i
_ v 5 > ; j wenn Rj>r gesetzt wird
II. m P n = ( m a, n R, r ) )
III. mPn = ( m a , nr, r )
IV. m O m = ( m a , na, a )
die Naumannische Bezeichnung erläutert, so Weit sie sich con-sequent bleibt, und es ist nur noch zu bemerken, dafs m von
1 Grimdrifs der KrysLallographie von Nackans (nicht zu ver-wechseln mit Neumann). Lehrbuch der Mineralogie (mit einem schö-nen Atlas von 26 Tafeln). Ueber die Dimensionen der Grundgcstal-ten in Oken’s Isis X. S. 1086. Einzelne Arbeiten.
2 Die erste Ilerausbebung solcher Reihen riihrt von Males her.Vergleiche Tlie’orie de la double refraction de la lumiere dans lessubstances cristallise'es pai E. L. Malus. 1810. p. 122.
3 Wobei nicht blofs Sfach rechtwinklige Zellen gemeint sind.
Qqqq 2