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Krystall.
fachen Ueberlagerüngsblättchen allemal zwei oder mehrere solcheReihen abgenommen wurden, so war dieses zwei - oder mehr-reihige gewöhnliche Breitenabnahme am Winkel. Was gewöhn-liche Ilöhenabnahme und gewöhnliche gemischte Abnahme amWinl cel sey, ergiebt sich aus dem , was über die derartigen Ab-nahmen an den Kanten gesagt worden ist.
War endlich die Längenrichtung der abgenommenen Reihevon Subtractivtheilchen parallel mit einer Diagonale der Aufla-gerungsfläche eines (nach den Richtungen der beiden Schenkeldes fraglichen Winkels hin nicht aus gleich grofser Anzahl ein-facher Subtractivtheilchen) zusammengesetzten parallelepipedi-sclien Subtractivtheilchens und bestand demnach jede subtra-hirte Reihe aus eben solchen zusammengesetzten Subtractivtheil-chen, so war die Abnahme eine mittlere Abnahme am Winkel(decroissement inter mediaire), und auch diese warwieder entweder einreihig oder mehrreihig nach der Breite odermehrreihig nach der Höhe und Breite zugleich (gemischtemittlere Abnahme). Mit der gewöhnlichen nicht einreihigenAbnahme am Winkel auf einer Fläche der Urgestalt war stets alsHülfsabnahme eine mittlere Abnahme der Ueberlagerungsblätt-chen auf andern Flächen der Urgestalt verbunden.
Die Axenverhältnisse der Urgestalt sowohl, als auch desfür eine und dieselbe Substanz unveränderlichen, stets paralle-lepipedischen, subtractiven Massentheilchens, bei welchem dasVerhältnifs dreier in Betracht kommender Axenlängen stets über-einstimmt mit dem der ihnen parallelen Axen der Urgestalt,wurden vonHAUY bei jeder Substanz ein für allemal angegeben,Eckpuncte und Kantenlinien jeder Art der in Abbildungen stetsbeigefügten Urgestalt mit einfachen Buchstaben bezeichnet, undes ward ein Zeichen gebildet, welches bestand aus dem dieStelle des Namens einer Kanten - oder Eckenart vertretendenBuchstaben und aus dem Decrescenzgesetze (Breite zu Flöhe
= b:h in Form eines Bruches — geschrieben), das dem Buch-staben in einer Weise angefügt wurde , welche die Lage derFläche der Urgestalt, auf der die abnehmenden Ueberlagerungs-blättchen sich auflegten , angeben sollte. So z. B. bedeutete G 2eine zweireihige, von der Kante G ausgehende Breitenabnahmean den Ueberlagerungsblättchen, welche auf einer rechts von
der Seitenkante G liegenden Seitenfläche angesetzt wurden;
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