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5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Keil.

Punct der Anamorphose, der Bein Bild in A darstellt. Es er-hellet daher leicht, dafs die Puncte , welche sich als dem Um-fangs der Grundfläche nahe liegend zeigen sollen, nur wenigaufserhalb des Kreises gezeichnet werden , diejenigen hingegen,die dem Mittelpuncte des Kreises nahe liegen sollen, am ent-ferntesten vom Umfange des Kreises zu zeichnen sind. DieGrenze des verzerrten Bildes wir.d gefunden, indem man BDnach L verlängert und MDB = LDE nimmt; alle Puncte, dieauf einem um C gezogenen Kreise vom Halbmesser = GM lie-gen, erscheinen dem Auge als im Centro C vereinigt. Hierausentstehen die sonderbaren Verzerrungen, dafs zum Beispiel,wenn man durch die Spiegelung ein Portrait als Brustbild sosehen soll, dafs der Mund die Mitte ausmacht, die Lippen dasganze verzerrte Bild umgeben, statt dafs an einer Seite dieHaare, an der andern die Bekleidung der Brust unmittelbar andem Umfange des Kreises, den die Grundfläche des Kegels be-deckt, anliegen. B.

K e i 1.

Cuneus ; Coin ; Weclge.

Jeder in eine Spitze oder Schneide zulaufende Körper kam*als Keil betrachtet werden , jedoch versteht man hierunter mei-stens einen Körper, welcher durch drei quadratische und zweidreieckige Flächen eingeschlossen, ist. Hiernach entsteht einKeil, wenn ein Dreieck sich in der Ebene eines auf eine seinerEcken gefällten Perpendikels bewegt, und gehört zu den sechseinfachen mechanischen Potenzen, obgleich man ihn meistensauf die geneigte Ebene zurückführt oder als zwei mit ihrenGrundflächen an einander gelegte geneigte Ebenen betrachtet,Es werden dann an demselben der Kopf, die Seiten oder Sei-tenflächen und die Schneide oder Schärfe unterschieden.

Ueber die Theorie des Keiles sind schon von den ältestenZeiten her Untersuchungen angestellt worden und die Geometerwaren seit Aristoteles hierüber nicht einerlei Meinung. Esscheint mir indefs überflüssig, bei einer so einfachen Maschinedie älteren Ansichten von Mersenne, Guido Ubaldi, Parent,Cartesius, Wallis, Deciiales, de Lanis, Reill, Bo hellt,Casati, de la Hire, Vaiugnon, v. Wolf und Andern