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5,2 (1830) I und K
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821
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Kalender. 821

und <-8 sind der 4. Januar , der 1. Februar, der R Marx , der 5.April u.s. vr. Sonntage.

Unter den Festtagen nilsers Kalenders giebt es bekanntlichviele, die an bestimmte Monatstagc geknöpft sind und daher un-bewegliche Feste heifsen ; andere sind bewegliche Feste, unddiese hängen alle von der veränderlichen Zeit des Osterfestes ab.Da dieses nach dem Mondlaufe bestimmt wird, so entstandschon früh in der christlichen Kirche das Bediirfnifs, nach Re-oelii, die mit astronomischen Bestimmungen in Verbindung ste-hen, das Osterfest zu berechnen.

Die Juden feierten ihr Tassah am 14. Nisan, das ist, an demTage desjenigen V ollmondes, der um die Zeit der Nachtgleichezunächst nach derselben eintritt; der 1. Nisan ist nämlich der Neu-mond, welcher der Nachtgleiche zunächst fällt. An diese Oster-feier der Juden knüpften die Christen von jüdischer Abkunft ihrchristliches Osterfest, als Erinnerungstag der Auferstehung Chri-sti, und in den frühesten Zeiten des Christenthums behielten sieganz jenen Tag, 14. Nisan, als den dem Passahmahle bestimm-ten Tag bei, machten aber meistens den. Nisan zum eigent-lichen Gedächtnifstage der Auferstehung. Die von Nichtjudenabstammenden Christen gaben dagegen einem Freitage und Sonn-tage in dieser Jahreszeit, um die Nachtgleiche, die besondereBeziehung auf diese Erinnerung. Eine allgemeine Vereinigung

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aller Christen zu einer gleichzeitigen Osterfeier wurde schonfrüher, namentlich von Eusebius, als wünschenswerth darge-stellt und auf der Kirchenversammlung zu Nicaea 325, und nach-drücklicher auf der zu Antiochia 341 versucht. Es wurde festge-setzt, dafs dieses Eest am Sonntage und nicht mehr an dem, aufjeden andern Wochentag fallenden, jüdischen Osterfeste gefeiertwerden solle.

Die Regel, das Osterfest an dem Sonntage zu feiern, wel-cher dem Frühlingsvollmonde folgte, war nicht so bestimmt fest-gesetzt, aber sie war schon früher von vielen Christen befolgtworden, und da die Frühlings - Nachtgleiche um jene Zeit am21. März fiel und man daran, dafs sie nicht immer so falle, nichtdachte, so setzte man den am 21. März oder zunächst nach dem21. März fallenden Vollmond als Ostervollmond fest, nach wel-chem am nächsten Sonntage das Osterfest gefeiert werden sollte;fiel der Ostervollmond oder die Ostergrenze auf einen Sonntag,