790 Irrlicht.
kelbraun, seine Lösung in Säuren ist braun oder schmutzig pm-purrotl).
3) Iridiumoxyd (98,7 Iridium auf 16 Sauerstoff). Nicht fürsich bekannt; bildet mit Salzsäure und Schwefelsäure gelbrothsLösungen, welche nicht durch Alkalien fällbar sind, in denenes leicht löslich ist.
4) Iridium-Sesquioxyd (9SJ Iridium auf 24 Sauerstoff).Sein Hydrat ist braungelb oder griinlichgelb und seine Auflösungin Salzsäure ist rosenroth.
Mit Chlor bildet das Iridium 4 entsprechende Verbindungen:
1) Einfach-Chloriridium, (98,7 Iridium auf 35,4 Chlor),Leichtes dünkelolivengrünes Pulver, kaum in Wasser, wenig,mit grünlich gelber Farbe, in Salzsäure löslich, bildet mit Chlor-kalium eine grünliche, strahlig krystallisirende Verbindung.
2) Anderthalb - Chloriridium ( 98,7 Iridium auf 53,1 Chlor),Dunkelbraun. Vereinigt sich mit Chlorkalium zu einem dunkel-gelbbraunen, nicht deutlich krystallisirenden Körper.
3) Doppelt-Chloriridium (98,7 Iridium auf 70,8 Chlor),Schwarze Masse , erst in starker Hitze Chlor verlierend, leicht ;in Wasser und Weingeist löslich. Bildet sowohl mit Chlorka-lium als mit Salmiak rothschwarze Oktaeder von dunkelrotheinPulver, mit dunkelrother Farbe in Wasser löslich.
4) Dreifach-Chloriridium (98,7 Iridium auf 106,2 Chlor),Nur in Verbindung mit Chlorkalium bekannt, welche Verbin-dung bei auffallendem Lichte braun, bei durchfallendem rubin-roth ist, und sich mit rosenrother Farbe in Wasser löst.
Indem man durch Auflösung der 4 Oxyde in Salzsäure Ily-drothionsäure leitet, so erhält man schwarzbraune Niederschläge,die als verschiedene Arten von Schipefeliridium zu betrachtensind. G.
Irrlicht.
Irrwisch; Ignis fatuus , ambulo ; Feu fol-let; JVile with the JVisp. Es ist in der That sonder-bar , dafs man allgemein von den Irrlichtern als einer durchausbekannten Sache redet und lange Zeit geredet hat, ohne dafsdennoch weder das eigentliche Wesen derselben, noch auch so-gar selbst das Thatsächliche bisher genügend ausgemittelt wurde.