In Flexion des Lichtes.
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hervorgegangen sind. Neben diesem ersten Lichtstralile, des-sen entferntere Theile ein wenig abgelenkt sind, liegt der ersteRaum verdünnten Lichtes, der zweite mehr abgelenkte, abermattere Strahl verdichteten Lichtes grenzt hieran, u. s. w. DasUebrige erläutert die Zeichnung zureichend, und was hier füreine hv t von Farbenstrahlen gezeichnet ist, das fände für jedeeinzelne Art Farbenstrahlen statt, nur mit einer mindern Abwei-chung für die, welche brechbarer sind.
Noch eine geometrische Bestimmung war bei diesen Versu-chen zu erhalten, nämlich wie die Ablenkung des ersten, fastohne merklichen Abstand von der Schärfe des Seitenrandes aus-gehenden, dunkeln Raumes, des ersten Strahles verdünnten Lich-tes , wie Biot es nennt, sich ändert mit der Weite des Spaltes;dazu diente nämlich die Abmessung des Abstandes, bei wel-chem der erste dunkle Streif die Mitte des erhellten Raumes er-reichte. Hieraus ergiebt sich
bei einer Weite des Spaltes = 0,55 Millim. Ablenk. = 35*. 49".
0,50.18. 41.
0,75 . 10. 44.
1.00 .6. 3.
1,55.5. 19.
1,50 . 4. 28.
1,75.3. 16.
2.00 .3. 13.
Jene Abweichung des ersten, die dunkeln Zwischenräume her-
vorbringenden , Strahles hängt also , obgleich dieser Strahl ineiner ungemeinen Nähe an der einen Schärfe vorbei, gleichsamvon der Oberfläche dieser Schärfe selbst ausgeht, dennoch vondem Abstande der zweiten Schärfe ab ; und eben diese Abhän-gigkeit mul's daher bei allen statt finden, da, wie wir gesehenhaben , die Lage aller dunkeln Zwischenräume in regelmäfsigerAnordnung sicli gleichmäfsig bei allen erweitert oder verengert.Wenn man den beiden letzten Angaben für 1|- und 2 Millimetertrauen kann, wo die so wenig gegen einander geneigte Rich-tung beider Strahlen keine strenge Bestimmung erlaubt, soscheint die Ablenkung sich einer Grenze zu nähern, welche alsdiejenige auzusehen wäre, die selbst bei völliger Abwesenheiteiner zweiten Schärfe blofs als dem Räude des einen Ivörpersangehörend müfste angesehen werden.
Auf dieser bei gröfserer "Weite des Spaltes geringer wer-