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Die romantische Schule
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mählich die katholische Poesie in Europa, undan ihrer Stelle sehen wir die langst abgestorbenegriechische Poesie wieder aufleben. Es war frei-lich nur ein künstlicher Frühling, ein Werk desGärtners und nicht der Sonne, und die Bäumeund Blumen steckten in engen Topfen, und einGlashimmcl schützte sie oor Kälte und Nord-wind.

In der Weltgeschichte ist nicht jedes Ereignißdie unmittelbare Folge eines anderen, alle Ereig-nisse bedingen sich vielmehr wechselseitig. Kei-neswegs bloß durch die griechischen Gelehrten,die nach der Eroberung von Byzanz zu uns her-über cmigrirt, ist die Liebe für das Eriechenthumund die Sucht es nachzuahmen bei uns allge-mein geworden: sondern auch in der Kunst wieim Leben regte sich ein gleichzeitiger Protestantis-mus; Leo X., der prächtige Medizacr, war eineben so eifriger Protestant wie Luther; und wieman zu Wittenberg in lateinischer Prosa protc-