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wurde, selbst von Bergverständigen, die Ansicht verbreitet,daß die Durchführung eines Tunnels durch dieses Terraineine Unmöglichkeit sei, und es war deshalb um so mehrnothwendig ein ganz gefahrloses, freilich aber mehr Holzerforderndes, System des Tunnelbaues auznwenden, »mdiesen oft böswilligen Gerüchten keine Nabrnng zn geben.Dennoch war es anfänglich sehr schwer, selbst für die dop-pelten der bisher üblichen Arbeitslöhne, Arbeiter zn be-kommen, bis man erst nach und nach mehr Vertrauen gewann.
Der nun folgende Damm zwischen Kön ig sd orf undLöwenick ist zwar keiner der höchsten, denn er ist 39 Fußhoch, aber durch seine Länge einer der theuersten.
Das Planum soll 24 Fuß Breite erhalten ; da jedoch eingroßer Theil der Dämme, diese normalmäßige Breite nicht hat,sondern vorläufig nur für ein Geleise erbaut ist, so wird dieLegnng des 2. Geleises »och bedeutende Arbeit verursache».
Der Oberbau besteht aus Stnhlschienen, welche mithölzernen Keilen in den Stühle» befestigt sind. Dieseletzter» ruhe» auf eichenen Omcrschwelien, und sind mitgußeisernen Nägeln befestigt. Da jedoch das Eichenholz zuschwer anzuschaffen war, so hat man auch Kiefern undandere Holzarten zu den Schwellen verwendet. Die Spur-weite ist die in de» preußischen Staaten bestimmte von4 Fuß 8V2 Zoll engl. — 4 Fuß KVs Zoll rhu. DasGewicht der Schienen ist 17 Pfd. zw. lfd. Fuß, oder 59bis 54 Pfd. pr. Dard, und das der Stühle 18—29 Pfd.zw. St. Die Schwellen liegen 3 Fuß von Mitte zu Mitteauseinander, und man hofft, daß die Schienen in der Mittedieser 3 füsiigen Unterstützung mit einem Druck von 7 Tonnenod. 149 Ctr. Gewicht belastet, keine bleibende Einbiegungannehmen werden. Die Bahn hat bis jetzt nur ein Ge-leise, die Norhwendigkeit eines zweiten wird jedoch mit jedem