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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
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beiden Ocffnnngen sehen kann. Er steht in beinahe feigemgeschichteten Schieserthon und Kohlensandstein, der hinreichendfest ist und nur an der Decke gestützt zu werden brauchte,und ist zu einer Zeil begonnen, als man mit Tunnel-Arbeiten bereits geborig vertraut war, nnv deshalb auch derbilligste der rheinischen Tunnel; denn die Ruthe kostet 879Thlr. od. der Fuß 72'/2 Thlr.; dennoch ist der Vor-anschlag überschritten, wenn auch nicht viel.

Die Brücke über die R o e r bei Düren, welche in einemnicht hohen Damme liegt, hat 5 Vogen, 145 Fuß, 2 49 Fuß und 2 36 Fuß lichter Weite. Die Pseilersind 19 Fuß breit und 43'/z Fuß in der Stromrichtunglang; die ganze Brückenbreite ist 27'/^- Die Pfeilersind von Ouadern und die Gewölbe von Backsteinen erbaut.Auch die Wehr- und Erfftbrücken sind bemerkenswerth.

Der Bergrücken zwischen der Erfft und dem Rheinemußte mit einem Tunnel durchfahren werden, welcher zuden größten bisher ausgeführten gehört. Er liegt zwischenHorrem und Königsdors unv zwar 139 Fuß unterdem Gebirgskamme, ist 439 Ruth. 1619,47 Metr.od. 5169 rhu. Fuß lang, hat fünf ausgemauerteLuftschachte und gleiche Dimensionen mit den übrigenTunnels. DurchgehcndS im Triebsand stehend, hat er sehrbedeutende 'Aufschnitte, von denen der nördliche 89 99Fuß tief ist. Die Sohle mußte gegen daS anfänglicheProjeet 19 Fuß höher gelegt werden, um den Grund-wassern und der Region deS fließenden Sandes auszuweichen;wodurch zwar der Tunnel bedeutend billiger, der folgendeDamm aber auch um so theurer geworden ist. Er koster1669 Thlr. jw. Ruthe 138'/z Thlr. zw. Fuß und istalso bei seiner dreifachen Länge um Vz >>» Verhältnis;billiger, als der Obcrauer Tunnel. Bei dein ersten Projeet