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die raschen Fortschritte der belgischen Eisenbahnarbeitcnim Vesdrethale nach obigen Prinzipien Mütheilung mach-ten, schien derselbe noch nicht zu wisse», daß daS neneProject des Hrn. Simons wirklich genehmigt, und sogarschon in Ausführung begriffen sei. Es mußte diese Nach-richt freilich um so unangenehmer sein, da nun ein- unddieselbe Bahn, bei gleichem Zwecke, ans den beidenAbhängen derselben Strom scheide nach zweiverschiedenen Prinzipien ausgeführt wurde;so daß jetzt, während ans deutschem Gebiete mit Seilcbene,kostbaren Viadukten und großartigen Tunneln sehr gün-stige Steigungen für große Wagenffige erzwungen wordensind, dieselben Convois auf belgischem Gebiete bedeutendeSteigungen zu überwinden haben.
Inzwischen erhoben Hr. M a su i, Direktor der belgischenEisenbahnen, so wie Hr. Poneelct, Jng. n. Direkt, derMaschinenfabrik St. Leonhard zuLüttick>, gegen eine solcheArt der Projectirung mit so steilen Steigungen lebhafteBedenken, während der engl. Civil-Jng. Hr. Cabrv,welcher die Maschinenfabrik in Mecheln leitete, so wieder frühereHaupt-Jng. deNidder sich entschieden gegendie Seilebenen aussprachen.
Nachdem Hr. Nogier im I. 1841 das Ministeriumder öffentlichen Arbeiten abgab, schienen die Freunde derSeilebenen wieder mehr Spielraum gewonnen zu haben;denn obgleich die Erd- und Tnnnelarbciten schon raschfortschritten, so ging man doch ernstlich damit um, die Ar-beiten liegen zu lassen und eine andere Linie iu Angriffzu nehmen. Es wurde eine Kommission nach Englandgeschickt, um über beide Projectirungsarten die nöthigenErfahrungen zu sammeln. Diese Kommission bestand auS