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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
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unzureichend ergab, wurde noch ein Aulrhen von 300000 Fl.zu 4 pCt. aufgenomuien. Die Buhn wurde vom Hrn.Ingen. Denis, dem Erbauer der Ludwigsbahn, ausge-führt. Dem Vernehmen nach waren demselben gewisse Pro-cente von den Ersparnissen als Remuneration kontraktlichzugesichert, die jedoch gegen alles Erwarten sehr hoch,man sagt 20000 Fl., gekommen sehn sollen.

b) Technisches.

Die ganze Länge der Bahn beträgt 43400 Metr. oder5,86 geogr. Meilen; die Länge von Frankfurt bis Casselist 4,11 Meil., von da nach Wiesbaden 1,75 Meilen. Nachdem Personen-Tarif soll die Länge von Frankfurt nachCastel 7,22 Stunden oder franz. Lieus, von Kastelnach Wiesbaden 1,96 Stunden, zus. also 9,18 Stundenoder franz. LieuS sein. Die sünimtliche» Koste», irrest,allein Inventar, betragen <s. o.) 3300 000 Fl. oder1885714 Thlr.

Sowohl die Erdarbeiten, als die Brückenbaute nsind nicht bedeutend, nur der Damm und die, 9 Bogen hal-tende, Brücke über die Nidda bei Höchst sind erwähneuswerth.Der Bahndamm ist für 2 Geleise gebaut. Zum Ober-bau hat man doppelte Stuhlschicnen zum Umlegen ange-wendet, welche mit hölzernen auf der äußern Seite ein-getriebenen Keilen in den Stühle» befestigt sind. Es istvorläufig nur 1 Geleise, nebst Ausweichungen auf denStationen, gelegt. Die Spurweite ist 1,5 Metr.4,78 Fuß rhein. Die Schieuenstühle haben in den Ein-schnitten der Bahn Quaderwürfel, auf den Dämmen aberQuerschwellen zur Unterlage, und die letztere Konstruktions-art scheint sich auch hier am besten bewährt zu haben.