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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
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Die Schienen sind, wie gewöhnlich, 15 Fuß lang undwiege» pn. Fuß 18 Pfd. Die Stühle unter den Stößenwiegen 21 Vi Md., die Zwischenstühle 18'/i Pfd-

lieber Steigungen und Biegungen war bis jetztnichts genaues zu erhalten.

Obwohl über das Anbringen der Keile auf der innernoder äußern Seite der Schiene, die Meinungen noch gc-thcilt sind, so sprechen sich doch die meisten Techniker dahinaus, daß die Keile, sowohl hölzerne als eiserne, am zweck-mäßigsten auf der innern Seite angebracht würden, weilim andern Falle der ganze Sciteudruck des Wagenzugs ansden Keil wirkend, diesen mehr oder weniger zusammenpresse,und so einen Spielraum erzeuge, welcher unter Umständensehr nachthcilig werden könne. Bis jetzt sind in Deutsch-land nur wenige Bahnen vorhanden, z. B. auch dieAnhaltinische Bahn Haltes Geleise), bei denen hölzerne Keileauf der äußern Seite liegen.

Was das oben erwähnte Umlegen dieser sog. doppeltenStuhlschieuen betrifft (siehe geschichtliche Notizen S. 8), sohat sich dieses nicht als praktisch bewährt, indem nach demUmlegen die Schienenköpfe in großer Menge absprangen.Man hat dieses dadurch erklärt, daß durch daS öftereUeberfahren die innern Theilchen (Atome) des Eisens sichnach einem gewissen Gesetze (magnetisch) ordneten, nachdemdieses aber geschehen, jede entgegengesetzte Einwirkung einenstörenden Einfluß übe. Auch ist schon die Ansicht laut gc.worden, daß ein Befahren der Schienen nach 2 Richtungendieselben mehr abnutze, als ein Befahrennach einer Rich-tung, und allerdings kann man bei allen Bahnstrecken eineMagnetisiruug der Schienen beobachten, welche in dem mag-netischen Meridian liegen, und doppelte Geleise haben, alsonur nach einer Seite hin befahren werden. Ja die magnetische

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