Druckschrift 
Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
Seite
141
Einzelbild herunterladen
 

- I tl -

Jahres traten die besonders bevollmächtigten Abgeordnetender verschiedenen Staaten zur Berathung zusammen, undschon im November waren die Verträge unterzeichnet, imFebruar 1842 die Ratifikationen ausgewechselt, und Wüsten-Hausen, Perleburg und Grabow unabänderlich als festeRichtpunkte bestimmt.

Die technischen Vorarbeiten waren im April 1842 vol-lendet, und hierunter eine von Hrn. Bau-Kondukteur v.Gropp entworfene Linie, die zwar durch Führung überKvritz um 568 Ruthen länger wurde, als die früher projec-tirlc, dagegen aber auch nur eine Höhe von 139 Fuß zuersteigen hatte, während die erste eine Höhe von 363 Fußerreichte.

Im Großherzogthum Meklenburg leitete Hr. BaurathBartning die technischen Untersuchungen. Es wurdenhier 3 vollständige Linien, nebst noch mehreren Zwischen-richtungen vermessen und als Stcigungs-Marimum 1 : 369angenommen, obwohl durch Umwege Steigungen von 1 : 1666zu erlangen waren.

In der Provinz Lauenburg, wo die größte Höhe, derLauenburger Landrücken, zu übersteigen war, wurden 6 ver-schiedene Linien vermessen und die Projectirung unter Mit-wirkung des dänischen Ingen. Hauptm. Christensen vor-genommen. Zur Umgehung dieses Landrückens hatte derengl. Ingen. Lindlav eine Linie längs der Elbe überHavelberg vorgeschlagen; da man aber das Elbthal, wo dieBahn wegen der Ueberschwemmung um vu. l'/z Milk. Thlr.mehr gekosten haben würde, vermeiden wollte, so wurde dieseRichtung durch die Hrn. Bartning, v. Gropp undKond. Fritze einer weitern Bearbeitung unterworfen.

Als nun in allen betheiligten Staaten die verschiedenenRichtungen hinlänglich untersucht waren, sollte, um unter