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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
Seite
96
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78 Mtil.6153

Jnztvischcn wird man nicht umhin können, der in denMain-Krümmungen liegenden wichtigen Städte wegen, densämmtlichcn Biegungen des Flusses mit der Eisenbahn zufolgen, und cS stellen sich die Längen Verhältnisse zwischenLeipzig und Frankfurt in den verschiedenen möglichen Rich-tungen folgendermaßen heraus:

». Leipzig üb. Hof nach Bamberg 37 M, ')

Wilrzburg n. Frankfurt 41b. Leipzig üb. Halle n. Eisenach 27 M.

Grifte, Marburg n. Frankfurt 34v. Leipzig üb. Halle, Eisenach 27 M.

n. ub. Fulda II. Frankfurt 26

4. Leipzig üb. Weißens, n. Eis. 23 M.

II. nb. Fulda II. Frankfurt 26

1) Nach Seite 92, 93 u. 94: bis zur bair. Grenze 19 Nk.,Hof bis Bamberg 18 M. 2) Nach Wörl's Spec.-Kavte v. südl.Deutscht. 4) Nach Tletz. 3) Nach der großen Straßenkarte v. Kurh.

Es würde also eine Eisenbahn von Leipzig über Hofund Bamberg nach Frankfurt um 29 Meilenoder 58 Stunden länger werden, als der möglichstkürzeste Weg durch Kurhessen.

In der brannschw. Eisenb. Zeit, findet sich die Nachricht,das? zu Darmstadt am 5. Juli 1843 ein Vertrag abge-schlossen sei. worin es heiße:so haben sich die Kurf. Hess,und Hess. Darinst. Regierung veranlaßt gesehen eine Ver-einbarung zu treffen, um ihr Gebiet, welches bei Anlegungder oben gedachten bair. Eisenbahn (Mainb.) berührt werdenmuß, nur unter der Bedingung dieser zu eröffnen, daßgleichzeitig der Bau einer durch Ob er Hessen laufendenEisenbahn in der Richtung von Franks. n.Kassel beginne."Ein solcher Vertrag ist bis jetzt noch nicht ralifieirt.