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Maj. „die Bitte um Genehmigung zur Bildung einer Ak-zien-Gesellschaft für die Herstellung einer Eisenbahn vonNürnberg, an die nordliche Reichsgränze", und schon imFebr. wurde diese Bitte genehmigt mit der Hinzufügung,daß die nöihigen Vorarbeiten alsbald auf Staatskostenvorgenommen werden sollten. Im Dec. desselben Jahreswaren die vorläufigen Nivellements vollendet, und dersummarische Kostenanschlag auf 8 Mill. Fl. berechnet.Im Lause des folgenden Jahres wurden die speziellen Ni-vellements und Kostenanschläge angefertigt, und eine Akzien-Gesellschafr gebildet, welche auch im Dec. 1837 die aller-höchste Genehmigung erhielt. Nun erfolgten aber mehrereallerhöchste „beschwerliche Bestimmungen," welche den wei-ter» Fortgang bedeutend hemmten, und auch die Unter-handlungen mit der sächs. Gesellschaft, über die Fortfüh-rung dieser Bahn bis Leipzig, unterbrachen. —
ES wurde deshalb zunächst danach gestrebt die Bahnvon Nürnberg nach Bamberg, aus welcher Strecke auchder Ludwigskanal der Vollendung »ahete, zur Ausführung zubringen. Die Länge dieser Strecke ist nach dem Nivelle-ment 193901 bair. Fß. od. 7,64 deutsche Meilen, undliegt an ihrem Anfangspunkt bei Nürnberg 242,092 Fß.höher, als am Endpunkt bei Bamberg, welches ein durch-schnittliches Gefälle von 1 t 801 giebt. Alan hat derselbenjedoch kein constantes Gefälle gegeben, sondern zur Ver-minderung der schon sehr unbedeutenden Erdarbeiten, ver-schiedene Gefälle angenommen, von denen das stärkste1 : 202 auf 4520 Fß. Länge, ganz in der Nähe vonNürnberg sich findet. Bei Erlangen muß, des Kanals,wegen ein kleiner Tunnel angelegt werden, der zu 31 220Fl. veranschlagt ist. Die Gesammtkosten dieser Streckesind auf 2 Mill. Fl. berechnet.