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Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
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Vertvehrt; mir eine enge düstere Felselischlncht steht sich vomSemmring herab, in welcher sich die alte Straße mitSteig, von 1 : 7, sogar 1:5, hinanfwindet. Dieses mächigeGebirge, welches auf seinem -Rücken den 6400 Fuß hohenSchneeberg trägt, nnd dessen tiefster Sartelpnnkt 3140 Fußüber dem Meere, nnd 1266 Fnsi über dem obern Thorevon Schottwien liegt', bildet die Wasserscheide zwischen derLeitha nnd der Mürz. Die neu erballte Straße bat, beieiner Steigung von 1:24, sechsmal zurückkehrende Win-dungen, welche mehrere Brücken erforderten, worunter eineIII Filß hoch über eine Felsenschlncht führt.

Mir der Eisenbahn kann dieses Gebirge nicht umgangenWerden, ohne die Gränze» Ungarns zu überschreiten, wo-durch auch gleichzeitig das freundliche Graz, der StolzSteicrmarks, mit seinen Bergwerken »nd seinen üppigenWeiden nno Triften unberührt bleiben würde.

Wie jedoch diese Schwierigkeiten überwältigt werdensollen, ist noch nicht definitiv bestimmt; es waren früher dieNegerelli'fchen Zickzack- oder Sackbahnen in Vorschlag ge-bracht worden, ilnd in »euerer Zeit sind einige Ingenieurenach England geschickt um die Kiegg'schen Lastkähnen z» studie-ren; allein hier, wie bei Planina, wird man am Ende dochzum Pferdebetrieb vorläufig seine Zuflucht nehmen müssen.

Von Gräz soll die Bah» in dem, von Felsenwändcnoft sehr verengten, Murthale hinab, und mittelst eines Tun-nels über den Wasstrtheller zwischen der Mnr nnd derDran nach Marburg, dann weiter über die Stromfcheidezwischen Drali nnd San nach Ciliy, derallergrauenKreisstadt an Kroatiens Gränze," geführt werden.Mit dieser Führung der Linie in einem großen Bogendurch die fruchtbaren Fluren und schonen Weinberge Unter-Steiermarks, längs der ungarischen und kroatischen Gränze