viele Brücken und Stützmauern waren gebaut, als derselbeplötzlich sistirt wurde, und zwar i» Folge der von dem un-garischen Landtage endlich genehmigten, und auf das kräftigsteunterstützten Parallelbahn au dein linken Donauufer herunternach Prcsburg, Man faßte den Entschluß den Bau vorerstmit einem erträglichen Schaden eiiuustellrn, statt einem ähn-lichen Schicksale, wie die Bersailler Bahnen entgegen zu gehen.
Am 5. Mai 1812 wurde der Babnzug nach Gloggnitzauf seiner ganzen Länge eröffnet. Der Zudraug war sobedeutend, daß au Sonn- und Festtagen oft 12 bis <6(100Menschen befördert werden mußten, wobei sich glücklicherWeise keinerlei Unglück zutrug. Da man anfangs darandachte, diese sogenannte Südbahn mit der Nordbahn inVerbindung zu setzen, und zwar auf englische Weise mittendurch die Häusermassc der bedeutenden Wiener Vorstadt,so mußte die Bahn so hoch gehalten werden, daß mau siein einer Höbe von 20 bis 24 Fuß, gleich der London-Greenwich- und London-Blakewal-Bahu, über die Straßenhinführe» konnte. Es liegt deshalb der Eiusteigeplatz imzweiten Stockwerk des Bahnhofs - GebäudeS, über großenGewölben, die zum Theil als Waare»-Magazine dienen.Die beiden Bahnen sollten in der Nähe des neuen Mauth-gebündes am Glacis zusammentreffen.
Der Fonds von 12'/z Mill. Couv. Gulden war zu fol-genden 6 Bahnen, von zus. 33Vz Meil. Länge, bestimmt t
1) Wien über Baden, W. Neustadl nach
Gloggnitz 10 Meilen
2) Gloggnitz »ach Schottwien ... °/s „
3) Neustadt nach Ocdenburg . . . 4^/z „
4) Mödling nach Larenburg.... »
5) Wien - Bruck - Potzneusiedl-Preßburg 9'/» /,
6) Potzneusiedl, Wicsenburg-Naab . . 9 „