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Während des BaueS, nachdem die auf beiden Ufernbefindlichen Seitenarme abgedämmt worden waren, vertieftesich das Flußbett im Stromstrich nm 1 Klst. — In derMitte kann ein Brückenfeld nm 19 Fnß gehoben werden,nm die Dampfschiffe, jedoch mit »mgclegten Schornstein,dnrchpassircn zu lassen. Die Brücke über den kleinenDonauarm, das Kaiserwasser genannt, hat 9 Joch-felder zu 9 Klft.
Die Brücke über die Schwarzawa bei Brünn, welche12 Fuß breit, 221 Fnß lang »nd 39 Fnß hoch ist, undans 5, nach Kreissegmenten von 193" konstrnirten, Bogenbesteht, deren Sehnen 39 Fnß betragen, ist, außer der überdie Donau, das größte Banobjeki der Bahn bis Brünn.An diese Brücke schließt sich der Biadnkt, welcher von demlinken Ufer der Sckiwarzawa durch die Gärten, bis an dieBrücke über die Wiener Straße und den Mühlbach führt.Er hat 72 ellvptische Boge» von 24 Fnß Weite, 22 FnßHöhe, mit 7l freistehenden Mittelpfeilern von 4 Fnß Stärke,ist zus. Wst'/z Klst. — 19!7 Fuß lang, zwischen denStirnmanern 15 Fnß, zwischen den Brüstungen 12 Fußbreit, und liegt in einem Vogen von 899 Klst. Radius.
Auf der andern Se'te verbindet die Brücke über denMühlbach und die Wiener Straße, den Viadukt mit demBahnhofe. Dieselbe ist über der Straße 22 Fnß hochund, der Nähe des Bahnhofs wegen, breiter, als der Via-dukt, und die erstere Brücke, nämlich 23 Fnß zwischenden Anssenflächen. Der Querschnitt der Brücke bildet mitder Längenare einen Winkel von 95", »nd wurde »achenglischer 'Art mit sogenannten gewundenen Gewölbefngenausgeführt.
Interessant sind noch die Brückenbauten über den Thaya,einen Fluß, der in seinem concentrirten Znstande höchstens