Druckschrift 
Die deutschen Eisenbahnen, in Beziehung auf Geschichte, Technik und Betrieb
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

durch zc. Gerstner selbst ausgeführt und im Jahr 1828eröffnet. Der Kostenanschlag dieser 8 Meilen langen Strecke,welcher 966666 Fl. C. M. betrug, war um 85194 Fl.überschritten, und ein dadurch hervorgerufener Streit mitden'Aktionären veranlagte ihn, sich zurückzuziehen >). Dieweitere Ausführung bis Li»', übernahm nun der IngenieurMath. Schönerer, und im Jahr 1832 wurde dieganze Bahn bis Linz eröffnet.

Zum Zwecke der Fortsetzung dieser Bahn von Linz bisnach Gmunden am Traunsee ertheilte hierauf die Regierungden Handelshäusern Geymüller, Rothschild undStametz im Juli 1832 ebenfalls ein 56jähnges aus-schließliches Privilegium, welches diese aber im Februar1834 an die erste privilrgirke Eisenbahngesellschaft abtraten.Die 'Anlage beider Bahnen bildet demnach nur ein Unter-nehmen. Der Bau der letztern Bahn begann Anfangs4834 und ward im Frühjahr 1836 vollendet.

6) Technisches.

Die Länge von BudweiS bis Linz beträgt 17.2 (nachanderen 16'/s1 deutsche Meilen und kostete 1 654322 Fl.C. M. 1 134466 Tblr. ^). Von Linz bis Gmundensind 9 (n. a. 9'/z Meilen), welche, incst. der 1566Wien. Klft. langen Flügcibahn nach Ziezlau, 649866 Fl.

t) Gerilner ging bekanntlich nach Rußland und führte dortdie ZarSkojeselo Eisenbahn ans; allein auch da verfolgteihn, vielleicht nicht ohne eigne Schuld, das Mißgeschickund veraniaßte ihn nach Amerika zu ziehen, wo sein reg-sames Leben endete.

2) 24 Thlr. 35 Fl. C. M.