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Härte.
Es scheint mir im mindesten nicht zweifelhaft, dals dieliier gegebene Erklärung die richtige des Phänomens sey. Ihnsie deutlicher vorzustellen, wollen wir uns die schnell bewegteScheibe denken, von welcher ein Theilchen des Randes durchein Theilchen des Grabstichels getroffen wird. Letzteres würdein diesem Falle das erstere abreifsen oder zur Seite schieben ?allein ehe dieses geschieht, tritt schon ein anderes an dessenStelle, und wenn daher die Kraft des Stahltheilchens geringerist als diejenige, welche die Summe der mit ihm in Berührung-kommenden Theilchen des Eisens in der zum Abreifsen erfor-derlichen Zeit gegen dasselbe ausübt, so mufs es nothwendigselbst fortgerissen oder von der übrigen Masse getrennt werden.Las Phänomen hat also einige Aehnlichkeit damit, dals dasQuecksilber, so leicht es auch sonst jedem Eindrücke eines fe-sten Körpers nachgiebt, mit so aufserordentlicher Gewalt gegendas verschlossene Ende einer luftleeren Röhre schlägt, und die-se wenn auch vom dicksten Glase, so leicht zerschellt, mit denErscheinungen des Wasserhammers und dem bekannten Versuche,dals man ein Unschlittlicht durch ein tannenes Brett zu schie-fsen vermag. Das vorher angenommene Eisentheilchen iinRan-de der Scheibe bewegt sich nämlich mit einem gewissen Momen-te der Kraft "eiten das Stahltheilchen : welches eine Function
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seiner Masse und Geschwindigkeit ist, und wenn daher diesesKraftmoment in Verbindung mit der Cohäsion, mit welcher esmit der Masse des Eisens zusammenhängt, grölser ist als dieCohäsion des unbewegten Stahltheilchens, so mufs letzteres ab-gerissen werden. Eine unmittelbare Folgerung aus diesen Ver-suchen ist übrigens, dafs harte Körper sich am besten durchnoch härtere schneiden, reifsen, stechen und überhaupt bearbei-ten lassen, je langsamer sie bewegt werden; dals dagegen dieschneidenden, reifsenden und überhaupt zerstörenden Körperum so stärker angreifen und so viel wirksamer seyn müssen, jeschneller sie bewegt werden. Letzteres ist in der Praxis beimBohren, Feilen, insbesondere dem Schleifen u. s. w. wichtig,ersteres beim Abdrehen eiserner, gufseiserner und hauptsächlichstählerner Sachen sehr zu berücksichtigen. Geübte KünstlerwuTsten dieses unlängst aus eigener Erfahrung, sind aber durchdiese interessante Beobachtung aufmerksamer darauf geworden,und wenden die Regel häutiger an, ohne sie, wie früher, ge-gemvärtig noch unbeachtet zu lassen. So hat namentlich Pt:«.-