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5,1 (1829) H
Entstehung
Seite
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Härte»

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KiNS schon das härteste Gufseisen mit stählernen Werkzeugenabgedreht, indem er ihm eine sein- langsame Bewegung von et-wa 6 F. in einer Secunde gab 1 , und auch diese Geschwindig-keit liefse sich unter Umständen noch wohl vermindern.

Die Aufstellung einer Tabelle, um die verschiedenen Kör-per nach dem Grade ihrer Härte in eine Reihenfolge zu ordnen,scheint mir für ihren Zweck zu viel Raum zu erfordern , da die-ser kaum ein anderer als ein technischer sevn könnte; in derMineralogie, worin diese Eigenschaft als Kennzeichen der Kör-per gilt, findet man dieselbe ohnehin überall angezeigt. Unent-behrlich ist dagegen, die Sache aus dem physikalischen Gesichts-puncte betrachtet, eine Untersuchung über die eigentliche Ur-sache dieser bei den verschiedenen Körpern so ungleichen Be-schaffenheit, obgleich sich schon der Analogie nach voraussehenläfst, dafs ein Versuch dieser Art schwerlich zu einem befriedi-genden Resultate führen wird. Die Begriffe der Alten hierüberwaren ihrer übrigen Naturkenntnifs ganz angemessen. NachAuistotjeles war die Härte eine secundare Qualität, weil sieals Folge der Trockenheit einer primären Qualität erschien,nach Enicuit und seinen Anhängern folgte sie aus der klärte derAtome, nach Caiitesiüs aus der Ruhe der Theile , und stand insofern der Flüssigkeit entgegen, welche er mit mehrern andernaus der Bewegung derselben ableitete. Newton hat mehrmalsden Satz ausgesprochen, dass er die Atome der Körper für ab-solut hart halte, und diese Eigenschaft liegt auch so nothwen-dig im Wesen der Atome, wie man sich dieselben vorstellenmufs, dafs jener grofse Denker weniger consequent hätte schlie-1sen müssen, als man dieses an ihm gewohnt ist, wenn er andershätte urtheilen wollen 2 ; allein aus der Härte der Atome kannniemand mit irgend einem Grunde die Härte der Körper ableiten,weil ja alle Atome, auch die der weichen und flüssigen Körper,ihrer Natur nach hart seyn müssen. Dagegen führtN'jäWTON dieHärte auf die Stärke der Cohäsion zurück, insofern diejenigenKörper die härtesten seyn sollen, deren Atome sich mit dengrölsten Flächen berühren, und eben deswegen bei gleicher

1 Gills Teclinic. Reposit. 1825. Oct, p. 247,

2 Job. Bernoulli spricht aus metaphysichen Gründen den Atomendie Härte ab, S. Opp. III, Nro. 135. ch. 1., als ob ein Atom im stren-gen Sinne des Wortes ohne absolute Härte denkbar seyn könnte.