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5,1 (1829) H
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H arte.

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gesetzt werde *. Seitdem ist die Erscheinung selbst so oft wie-derholt beobachtet, dafs es ganz überflüssig seyn würde, dieübereinstimmenden Resultate der zahlreichen Beobachtungeninsgesammt namhaft zu machen. Unter die genaueren gehörendie durch Daiiieu und Collatio» angestellten. Sie nahmenharte Grabstichel uud eine Scheibe von ganz weichem Eisen.So lange dann der Rand der Scheibe am Grabstichel mit einergeringeren Geschwindigkeit als ,>4,5 Guts in einer Secunde be-wegt wurde, grill'der Grabstichel das Eisen an, hörte aber auf,das Eisen .zu schneiden, sobald die Bewegung über diese Grenzehinaus schneller wurde; erreichte sie 70 E. in einer Secunde,so schnitt die Scheibe in den Grabstichel ein , und zwar mit ei-ner von hier an der zunehmenden Geschwindigkeit proportiona-len "Wirkung. Dafs die Erweichung des harten Stahls durchdie Hitze der Reibung die Ursache hiervon nicht seyn könne,ging daraus klar hervor, dafs bei gehöriger Geschwindigkeit derScheibe die Wirkung im ersten Momente der Berührung eintrat,und bei absichtlich weich gemachten Grabsticheln geringer war..Aus den am Rande der Scheibe sich ansetzenden Stahlpartikelnist die Erscheinung gleichfalls nicht erklärlich, denn diese findetman erst später und ihre Menge ist sehr unbedeutend. In Ge-mälsheit der gesannnten Versuche sind diese Experimentatorendaher geneigt anzuuehmen , dafs der Stahl durch das schnellbe-wegte Eisen zerschlagen und fortgerissen wird , ehe er Zeit hat,in dasselbe einzudringen. Mit einer Geschwindigkeit von 130bis 200 F. in einer Secunde liefs sich auch Quarz, Achat u. s.w. etwas schneiden. Eine Uhrfeder mit der scharfen Kante der.Scheibe genähert wird augenblicklich -eingeschnitten , mit derflachen Seite die Scheibe berührend wird sie glühend. EineScheibe aus einer Mischung von Zinn und Kupfer brachte blofsein Zittern in den genäherten Körpern hervor, ein Rad vonKupier wurde auch bei einer Geschwindigkeit von mehr als 200E. Geschwindigkeit stets von den Grabsticheln angegriffen, schnittdagegen andere Körper, welche härter als Kupfer und \vei-cher als Stahl waren. Als eine Merkwürdigkeit wurde nochbeobaclitet, dafs die Kupferscheibe mitStahl keine Wärme gab-?.

1 So erklärten die Herausgeber der Ami. de (fliim. et de Pbys.XXIV. 235.

2 Bibi. univ. XXV. 281.

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