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5,1 (1829) H
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liemerkungeii,

wurde. Sie ging fiir diese Last bis auf 9 Zoll, dagegen zeigtenzwei empfindliche Wasserwaagen, welche auf dem einen Wi-derlager und auf dem Mittelpfeiler sich befanden, nicht die ge-ringste Aenderung. Endlich brachte man zwei beladene Wagen,die mit ihren Pferden zusammen 7900 Kil. wogen, auf die Brük-ke, wozu sich noch über 50 Personen gesellten, so dass die-selbe mit 69150 Ivil. belastet war. Dessen ungeachtetwar weder an den Drahtseilen noch an dem Mauerwerkenur die mindeste Spaltung oder Störung zu bemerken; undals man Tags darauf die Last wieder abräumte, trat auchdie Senkung der Ketten wieder bis auf 2 Zolle in ihre vorigeLage zurück. Dieser Bau leistet also den genügenden Beweis,

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dals man auch mit Drahtseilen , wie mit Ketten , grofse fahr-bare Brücken constmiren kann.

Seit der Zeit hat sich die Zahl der Ketten und Drahtbrük-ken noch bedeutend vermehrt; im St. Petersburg allein befin-den sich gegenwärtig fünf Drahtbrücken , von denen zwei fürFuhrwerke bestimmt sind, und bis 97800 Kilogr. tragen. InWien ist durch die Errichtung der Sophienbrücke die Bahn fürdiese Constructionen gebrochen. Auch in England und Ame-rica ist die Zahl der Kettenbrücken zunehmend. Die Fort-schritte der Mechanik und besonders der Siderotechnik werdenallmählig auch in den übrigen Theilen Europas eine Veranstal-tung verbreiten , welche eine der nützlichsten Früchte der Thä-tigkeit unsers unternehmenden Zeitalters ist.

Allgemeine Bemerkungen.

Es kann nicht die Absicht dieser Darstellung seyn, einevollständige Anweisung zum Bau der Hängebrücken zu geben:diese findet der Wilsbegierige in dem geschichtlichen Detailsüber die bisher erbauten Ketten- und Drahtbrücken, deren Li-teratur am Schlüsse dieses Artikels gegeben ist, vorzüglich indem für diesen Gegenstand classischen Werke von Navieu,denjenigen von Dürouit, Skgüxn und Freiherrn von Mitis.Aus der Geschichte der Hängebrücken ergiebt sich auch zuvör-derst, dafs diejenige Construction, bei welcher der Fahrwegan einzelnen, von einem Gerüste am Ufer ausgehenden, Radienoder Schrägbändern aufgehängt ist, wegen der ungleichen An-spannung der Letztem keine Sicherheit gewähre, und dafsdiese nur von einer , beide Ufer vereinigenden , biegsamen Li-