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5,1 (1829) H
Entstehung
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Geschichtliches.

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ersten, welche den Versuch einer kleinen Hängebrücke für Fufs-gänger wagten , die nur 50 Franken kostete. Ihnen folgte baldder Oberst DürouR in Genf, der eine Brücke über zwei Grabender dortigen Festungswerke leitete. Wenn allerdings die ersteIdee, statt der Ketten die wohlfeileren Drahtseile anzuwenden,den Gebrüdern Segoin angehört, so hat dagegen Diii-oun dasVerdienst, dieses System in einem hinreichend grolsen Mafstabeausgeführt, und seine Vorzüge durch eine Menge trefflicherVersuche begründet zu haben. Das von ihm über diesen Bauherausgegebene Werk enthält überdem die ersten theoretischenUntersuchungen über diesen Gegenstand, und eine Menge sehrschätzbarer praktischer Angaben und Winke, wobei selbst etw'a-nige Mifsgriffe mit einer Offenheit und Bescheidenheit dargelegtsind, die das wahre Kennzeichen persönlicher Vorzüglichkeitausmacht. Der Raum , über den man zu schreiten hatte, betrug269 en gl. Fufs; in der Mitte des Grabens befand sich ein Zwi-schenwall von 84 Fufs Breite, der äufsere Graben war HO Fufs,der innere 75 Fufs weit. Dieses nöthigte ihn, der Brük-ke zwei Bogen zu geben, deren Zwischenpfeiler man genauin die Mitte setzte. Die Tragpfeiler waren 12 Fufs hochund 11 F'ufs breit, und von einem Thorwege von 10 Fufs Hö-he u. 6 Fufs Breite durchbrochen. Der Fahrweg hängt an sechsDrahttauen, deren jedes aus 90 Drähten No. 14. von 2,1 Mil-lim. (oder 0,93 Par. Lin.) Durchmesser besteht, und die zudreien auf jeder Seite senkrecht über einander hängen. Das un-terste derselben berührt den Fahrweg, und das oberste das Ge-länder desselben. Auf der Stadtseite sind sie hinter dem Trag-pfeiler mit verticalen, am äufsern Ende angeneigten Spannket-ten verbunden, welche solid im Boden befestigt sind. Die Hän-gestangen , welche die Brücke tragen, bestehen aus 12 Drähten,die wie die Drahttaue mit ausgeglühtem Eisendrathe umwundensind. Um die horizontalen und verticalen Schwankungen derBrücken zu verhindern, sind an den Endpuncten einer jedenzwei seitwärts und niederwärts gehende Schrägbänder, aus 32Drähten bestehend, angebracht, und in der Stützmauer desGrabens befestigt. Die Brücken selbst, von 6 Fufs Breite be-stellen aus Holz, und sind mit eisernem Geländer versehen. Ei-lie umständliche Beschreibung des bei Verfertigung der Draht-seile und der Errichtung der Brjicke selbst angewandten Verfah-rens machen Düfours Schrift zu einem unentbehrlichen Hülfs-