Druckschrift 
5 (1862)
Entstehung
Seite
138
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138 II, 3742, Gegenst. d. einz. Jnh., was ich aufnehme; Fremdes, Unrichtiges.

s37j Ich will einzelnes aus jener kleinen Welt des Aufgenommenenund Aufzunehmenden anführen. Wir haben: die geringsten Namen der Geo-graphie: von kleinen Oertern und Gegenständen jeder Art (z. B. GrubenI416e-8, I483o): chinesische, griechische I447v-8s, 483v-4s, in Ostindien,Il42s, in Persicn; 519m einen englischen Landsitz; unter Namen von Per-sonen: Maler 11129s, m; Verfertiger von Fernrohren III89n, von Instru-menten und Uhren 1II81um; indische Producte 1I189sm, Namen vonSchiffen, einzelner Sterne (in Sternbildern I1S2e, der Plejaden 11195s,das große Verzeichniß der Sterne 13ter Große II1138-141), viele topo-graphische Namen auf dem Monde, Versteinerungen I286m-7, versteinertePflanzcnarten I293e-4s. Gegen den Tadel der Aufnahme solches entferntenBeiwerks bemerke ich, daß dieses den geringsten Platz wegnimmt.

f38f Ich bezeichne noch näher einige Gattungen dessen, was ich auf-nehme : s39j Gleich deutschen, finden auch Wörter der gewöhnlichen fremdenSprachen: lateinische n. s. w., auch griechische, als Artikel Aufnahme. Da-von verschieden sind die aus fern liegenden Sprachen vom Verfasser bis-weilen (z. B. bei Etymologien) angegebnen Wörter (Vocabeln): welche, inlateinische Schrift gefaßt, gelegentlich und theilweise nach Verhältnissen,die in ihnen selbst liegen, ihre kurze Stelle finden. So enthält der Kos-mos Wörter: aus italischen Sprachen 1449s, ägyptische (koptische) III296s-7s;arabische Wörter (1489s, II 468»), persische (1419s,; II132o, 133s), Sans-krit-Wörter (11133m, 491m-2s; s. mehr im Artikel Sanskrit), hindostanische11422s, malayische (I479e, 11499m), javanische 11499m, mexicanische(I469ma n. a.); aus mehreren Sprachen zusammen II 133sm, 499m, 449m(indische).

s49j Die Wörter, Ausdrücke, auch Namen im Register können nichtalle Humboldt selbst angehören; der Anfang des 2ten Bandes bietet ja vieleAuszüge ans alten Dichtern, Naturgefühl und schöne Natnrschilderungenenthaltend: deren materiellen Inhalt, ja deren dichterische Worte manchmables passend war zu verzeichnen; und die Anmerkungen schließen viel Fremdesein. s41j Es ist also dem Leser nöthig zu wissen, daß manches im Re-gister Andern als Humboldt angehört; dicß zu wissen, ist den: Leser zurBenrtheilung nöthig, weil ihm manches Wort auffallen wird, das nichtwohl von Humboldt seyn kann. s42s Die Beachtung des Lesers muß fürdiesen Punkt noch weiter gehn. Es ist auch in Beziehung ans die ans demRegister zu gewinnende Information (s. No. 8), zur Vermeidung von fal-schen Auffassungen und Aufnahme von Unrichtigem, zu erinnern: daß imKosmos auch nicht nur abweichende (fremde) Meinungen, sondern auch un-richtiges (berichtend mitgetheilt ans alter und neuer Zeit, in dem Ent-wicklungsgänge und dem Schwanken der Ansichten), alle Wechsel der Mei-nungen vorgetragen werden; neben dem Nichtigen daher in der Nomenclaturdes Registers auch Unrichtiges und Falsches vorkommt: was bei der Kürze