wollen wir noch einige Allgemeinheiten vorausschicken: Ansichtender vergleichenden Geologie^, welche der Anblick sehrverschiedenartiger Thcile der Erdfläche in dem Beobachter her-vorruft. ES sind zuvörderst zu unterscheiden in den nicht ein-fachen GebirgSarten die bestimmten, immer wiederkehrendenAssociationen gewisser Mineral-Species von den LagerungS-verhältnissen (Verhältnissen der Neihung), in denen die zu-sammengesetzten GebirgSarten unter einander oder zu einfachenGebirgSarten auftreten. Tie Identität der Association in derGebirgSart ist nicht mit der Identität der Reihung selbst zuverwechseln. Die letztere bestimmt Auen der Hauptcharaktercvon Formations-Typen; ich sage geflissentlich: einen derHauptcharakterc: denn ein eben so wichtiges Kennzeichen ist beipelrographischer Aehnlichkeit einzelner filmischer, devonischer oderspäterer Sedimentschicbten die Identität eingeschlossener organi-scher Gebilde. Eine solche Identität führ: auf den Begriffder Gleichzeitigkeit der Entstehung. Wesentliche Verschie-denheit der Fossilien trennt Formationen, welche petrographischsehr gleich sind. Merkwürdig ist es, daß, um fast anderthalbJahrhunderte von einander getrennt: Steno einerseits: undWilliam Smith, Lamarck und Brongniart ans der anderenSeile die Formations-Typen vorzugsweise nach den organischenEinschlüssen; dagegen Lehmann (1756), Füchsel (1762) undWerner (1774) diese Typen scharf, aber unvollständig nachLagerungsverhältnissen bestimmten.^ In den mittlerenSedimcntschichten zwischen der Kohlen-Formation und demMuschelkalk, von welchem die Jura-Formation bis 1795—1799noch nicht (Kosmos Bd. IV. S. 632) getrennt wurde, führ-ten beide Einlheilungsgründe (der wiederholt beobachteten regel-mäßigen Auflagerung: selbst da, wo einzelne Glieder nicht
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