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1403 einen Theil der Canarien eroberte, als durch die langeandauernden Bemühungen dcS Infanten Dvm Heinrich, Her-zogs von Viseo, die berühmte Navigation?-Akademie zu Ter-oa naval (Villa cko Inlänte in Algarbien) 1418 gestiftet, dervulkanreiche Archipel der Azoren 1432 entdeckt und eine langeReihe von Seefahrten längs der Westküste von Afrika eröffnetvourdc, in welcher die von Alvise Ca da Mosto 1454 nach derMündung deö Senegal und Diego Cam (CZo) mit MartinBehaim 1484 bis 1486 die wichtigsten waren; wurde dieKenntniß der vulkanischen Thätigkeit und ihrer so verschieden-artigen Erscheinungen weit verbreitet und populär. Man fandein Bedürfniß sich eines kurzen Ausdrucks für die Berge zubedienen, in denen Vulcan hauste. Der Gebrauch des WortsVulkan: welches A. W. von Schlegel von dem sanskritischen ulkä:Feuerbrand, Flamme, vorzüglich feuriges Meteor; abgeleitethat (vgl. Pott, etymologische Forschungen Th. I. 1833S. 265 und Bopp's glossariuin sanseritum 1847p. 53), für den Berg selbst steigt vielleicht nicht höher als 80bis 90 Jahre vor der Entdeckung von Amerika auf. In allenSchriftstellern der portugiesischen und spanischen Conquista wirddas Wort durchgängig gebraucht als eine alte, ganz gewöhnliche Be-nennung. Sahagun, Bcrnal Diaz, Gomara, Antonio de Herreraund viele andere nennen die feuerspeienden Berge Volcanes ckoNexioo. cko <4uito, cle pc>pg)!>n. Auffallend ist es, daß Bemboim4,etna clialoZus, vielleicht auö strenger Reinheit der Sprache,das Wort vuloanus nicht anwendet. Wenn ich es vergebensgesucht habe bei Roger Baco, dem Cardinal d'Ailly (PetrusAlliacus), Gerson, Vincentius Bellovaccnsis und Dante; so wareS mir um so auffallender, im Albertus Magnus (der um 1190geboren wurde) folgende Stelle (über den Bimsstein) zu finden:
A. v. H u m bvIdl, Kvömcs. V. ^