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Lycien; Vulcani <iomus nennt Virgil die Insel Lipara; da-gegen sind, wie wir schon oben berührt haben, die Pluto-nien heiße Dampfhöhlen, Eingänge zum Hades, oft mitCharonien verbunden. (Strabv lill. V p. 244, XII p.679. XIII p. 629, XIV p. 666 und 649.) Ortsnamen, demPluto heilig, sind sehr selten. Doch wird in-einem Scholiondes ProcluSbei der Mythe der Atlantis eine der Inseln desäußeren Meeres dem Pluto geheiligt genannt.
Wenn nun aber auch im Alterthum unbestreitbar derBegriff feuerspeiender Berg an den des Vulcan geknüpft war, sowurde eine solche Verknüpfung sprachlich (s. oben S. 69—61)doch immer nur als Werkstätte des Feuergottes, als einihm geweihter Ort bezeichnet. Der Uebergang des Namens desFeuergottes zu allen entzündeten Bergen gehört dem späterenromanischen Mittelalter. In dem 7ten Bande des 1819 bis1826 zu Bologna herausgegebenen großen vi? ionai io »lollalingua italiana wird (pag. 496) zu der Bedeutung von vullcano als feuerspeiender Berg unter den Belegen auch die Stellevon Giovanni Bottarl angegebein Ncmtagno geltanti luc»oc>,ciis prima »la Xaviganti varto^Iwsi e poi eomunomente»Ig tutli Vuloani >e appsllarono. Allerdings waren die kühnencatalanischen Seefahrer unter Anführung von Don Jayme Fer-rer schon 1316 an den liia cle vuro (Br. 13^ 49'), weitsüdlich vom (lado 6e Xon; wie 1365 nach dem Berichtevon Villaut, Sieur de Belleffmds, französische Seefahrer vonDieppe bis nach Sierra Leone (Br. 8" 39') und der afrika-nischen Goldküste gelangt: aber diese Erpeditionen im vierzehntenJahrhundert, auf welchen die Vulkane der cannrischen undcapverdischen Inseln gesehen wurden, stehen vereinzelt da;erst im fünfzehnten Jahrhunderte, als Jean de Bethancourt