und -r/c>uro<)'<zr?/e) bezeichnet; und in so fern nur in bei-den Continenten großer Gold- und Silberreichthum denLagerstätten inwohnt, die dem Gneiß und quarzfreien Por-phyr angehören, findet sich die Wahl der Benennungplutonischer Gebilde gleichsam mythisch gerechtfertigt. DieBeziehungen der Thätigkeit feuerspeiender Berge auf die unbe-kannte Ursach der Thätigkeit selbst konnten fast mit gleichemRechte auf die Ausdrücke: plu tonisch, vulkanisch undtyp Hönisch führen. Der älteste Name des Pluton warHades Sohn des Saturn und der Rhea, Bru-
der deö ZeuS; ja Pluton wurde selbst ein unterirdischerZeus genannt: nach dem Unterschiede, der
laut Pherecydeö aus Syros orphisch zwischen Chthon undGäa herrscht. In dem alt-theologischen Begriff des Hadessind gleichzeitig zwei Principien verbunden: ein wohlthäti-geS, fruchtbringendes, Reichthum an Cerealie» und metalli-schen Schätzen aus seinem tiefen Schooße dem ersten Menschen-geschlechte darbietend; und ein furchtbares Princip, rich-tend und rächend in dem düsteren Tartarus. Die BenennungM.oürwv scheint erst spät dem Herrn der Unterwelt beige-legt worden zu sein. „Ich kenne", sagt ein tiefer und philo-sophischer Kenner des Alterthums, Böckh, „kein Beispiel dieserBenennung, welches höher hinaufginge als in die Zeit derTragiker; Sophocles, Euripides,, Platon sind die ältesten Zeu-gen, die ich kenne: denn eine Stelle im Prometheus desAeschylus kann nicht mit Sicherheit dahin gezogen werden."
Eine minder abstracte, man könnte sagen sinnlich einfachereVorstellung als die des Pluton bot das Wort Feuer, analogdem selbst Metalle schmelzenden Schmiedefeuer, dar: und leitete soauf Hephästus oder Vulcanus, den Gott des Feuers.